Beratung nach der Gründung: Förderung unternehmerischen Know-hows

Neue Beratungsrichtlinien ab 2016

Mit Beginn des Jahres wurde die bundesweite Beratungsförderung für kleine und mittlere Unternehmen – zu denen auch Angehörige der freien Berufe zählen – neu ausgerichtet.

Das neue Förderprogramm mit dem Namen „Förderung unternehmerischen Know-hows“ fasst die bisherigen Programme „Förderung unternehmerischen Know-hows durch Unternehmensberatung“, „Gründercoaching Deutschland“, „Turn-Around-Beratung“ und „Runder Tisch“ zusammen. Zuständig für die Umsetzung des Programms ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Wer wird gefördert?

Die neue „Förderung unternehmerischen Know-hows“ richtet sich an

  • junge Unternehmen, die nicht länger als zwei Jahre am Markt sind (Jungunternehmen)
  • Unternehmen ab dem dritten Jahr nach der Gründung (Bestandsunternehmern)
  • Unternehmen, die sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden – unabhängig vom Unternehmensalter (Unternehmen in Schwierigkeiten)

Was wird gefördert?

Gefördert werden allgemeine Beratungen zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung sowie spezielle Beratungen, z.B. für Unternehmerinnen, Gründungen durch Migrantinnen oder Migranten, Gleichstellung und besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Nachhaltigkeit und Umweltschutz.

Wie hoch ist der Beratungszuschuss?

In Brandenburg beträgt der Zuschuss für Jungunternehmen 80 Prozent. Das maximal förderfähige Beraterhonorar beträgt 4.000 Euro.

 

 

Weitere Infos finden Sie unter http://www.bafa.de/bafa/de/wirtschaftsfoerderung/foerderung_unternehmerischen_know_hows/

 

Start des neuen Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes in Berlin

Anfang des Jahres hat das neu ausgerichtete Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft in Berlin seine Arbeit aufgenommen. Es wird mit seinen vielfältigen Angeboten künftig seine Impulsfunktion für die Leitthemen der Kultur- und Kreativwirtschaft weiter ausbauen. Im Mittelpunkt der Arbeit steht dabei die Förderung von Kooperationen zwischen der Kreativwirtschaft und anderen Branchen, das Werben für das Innovationspotenzial der Kreativwirtschaft sowie das Bereitstellen von Vernetzungsplattformen. Das Kompetenzzentrum soll wesentlich dazu beitragen, die Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft als eigenständige Wirtschaftsbranche und Innovationsmotor stärker sichtbar zu machen.

 

Weitere Informationen finden Sie unter: http://kreativ-bund.de/.

 

Quelle:  https://www.bmwi.de/DE/Presse/pressemitteilungen,did=748382.html