Frauen.Stärken.Wirtschaft – Preisverleihung am 4. Mai 2016

Am 4. Mai 2016 werden im Rahmen des 10. Unternehmerinnen- und Gründerinnentages die „Unternehmerin des Landes Brandenburg 2016“ und die „Existenzgründerin des Landes Brandenburg“ in der Staatskanzlei des Landes Brandenburg geehrt.

Bis zum 29. Februar 2016 konnten sich Unternehmerinnen und Gründerinnen bewerben.

Die Preisverleihung findet von 16 bis 19 Uhr im Brandenburg-Saal der Staatskanzlei statt. Im Anschluss lädt das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie zu einem Empfang ein. Die geladenen Gäste erwartet ein spannendes und abwechslungsreiches Programm. Weitere Informationen dazu folgen.

Flyer zum 10. Unternehmerinnen- und Gründerinnentages zum Download

Weitere Informationen unter:

www.ugt-brandenburg.de

Zukunftspreis Brandenburg – Bewerben Sie sich bis zum 05. Juni 2016

Die Wirtschaftskammern des Landes Brandenburg schreiben auch in diesem Jahr den begehrten „Zukunftspreis Brandenburg“ aus. Seit dem 1. März können sich Unternehmen mit besonderen Leistungen aus dem ganzen Land bewerben.

Bewerbungen sind bis zum 05. Juni 2016 möglich unter:

www.zukunftspreis-brandenburg.de

Nach Bewerbungsschluss werden die aussichtsreichsten Bewerber als potentielle Preisträger nominiert. Am Ende werden maximal neun märkische Unternehmen prämiert. Darüber hinaus kann die Jury einen Sonderpreis an eine herausragende Persönlichkeit des Wirtschaftslebens verleihen. Bereits alle Nominierten erhalten einen hochwertigen Imagefilm. Die Preisträger erhalten zudem neben der Berichterstattung in den Regionalzeitungen und Kammerzeitschriften eine Stele, eine Urkunde sowie das Recht, mit dem Label „Zukunftspreisträger Brandenburg 2016“ für sich zu werben.

Zu den Unterstützern und Förderern des wichtigsten Wirtschaftspreises in Brandenburg zählen neben den Wirtschaftskammern und den drei großen Brandenburger Regionalzeitungen weitere namhafte Institutionen und Unternehmen.

Quelle: Newsletter der IHK Cottbus

Der neue „Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen“

Mit dem „Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen“ unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Start-ups, deren Ideen auf modernen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) basieren, mit Preisgeldern sowie mit Coaching und Beratung bei der Unternehmensgründung. Jährlich sind zwei Wettbewerbsrunden geplant, bei denen jeweils bis zu sechs Hauptpreise vergeben und bis zu fünfzehn weitere Gründungsideen ausgezeichnet werden. Zusätzlich wird das BMWi Sonderpreise zu aktuellen Themen der „Digitalen Agenda“ ausschreiben. Insgesamt stehen pro Wettbewerbsjahr über 600.000 Euro zur Verfügung, um jungen innovativen Technologieunternehmen Starthilfe zu geben.

Die erste Bewerbungsrunde startet im Juli 2016.

Jede Wettbewerbsrunde wird in zwei Phasen verlaufen. In der ersten Phase werden die eingereichten Ideenskizzen bewertet. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine schriftliche Einschätzung ihrer Gründungsidee hinsichtlich Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken. Die Teams mit den besten Konzepten erhalten in der zweiten Phase die Chance, das Feedback zu nutzen und ihre Ideenskizze weiter auszuarbeiten. Die Preisträger erhalten neben dem Preisgeld ein auf ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmtes, umfangreiches Coaching– und Qualifizierungsprogramm und werden beim Aufbau ihres individuellen Netzwerks von Partnern und Mentoren unterstützt.

Weitere Informationen: www.gründerwettbewerb.de

Quelle: Pressemitteilung des BMWi vom 15.03.2016

Ratgeber für Existenzgründung in Brandenburg

Die Brandenburger Industrie- und Handelskammern (IHK) bieten in ihrer  Broschüre „Gründen im Land Brandenburg“ Existenzgründerinnen und Existenzgründern und solchen, die es werden wollen, Informationen und Service zur schrittweisen Vorbereitung einer Firmengründung.

Die Existenzgründerbroschüre gibt praxisnahe Hinweise von der Gründungsidee über den Businessplan bis hin zur Investitions-, Finanzierungs- und Rentabilitätsplanung.

Fragen und Checklisten helfen bei der Selbstkontrolle.

Die Broschüre „Gründen in Brandenburg“ ist in allen Brandenburger IHK-Geschäftsstellen kostenfrei erhältlich und jetzt auch im Internet abrufbar.

 

Quelle: www.gruendungsnetz.brandenburg.de

 

IHK-Service Nachfolge-Handbuch

Handbuch gibt Orientierung

Mehr als 7700 IHK-Unternehmer in Südbrandenburg sind in der Altersgruppe 60plus und werden potenziell in den nächsten Jahren einen Firmennachfolger benötigen, das Gros in Branchen wie Handel, Dienstleistungs- und Gastgewerbe. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt, das Ruder im Betrieb der jüngeren Generation zu überlassen?

Ein 26 Seiten umfassendes Nachfolge-Handbuch der IHK Cottbus gibt Firmeninhabern eine erste Orientierung. Vorrangig richtet es sich an Übergeber, es greift aber auch Aspekte auf, die den Übernehmer betreffen. Das Nachfolgehandbuch hilft, bevorstehende Aufgaben zu erkennen und anhand von Checklisten anzugehen.

Thematisiert werden u. a.:

◾die erforderliche Bereitschaft zur Übergabe,

◾Anforderungen an den Nachfolger,

◾die Ermittlung des Unternehmenswertes,

◾die Vertragsgestaltung,

◾Finanzierungsmodelle durch den Nachfolger,

◾steuerliche Aspekte und besondere Knackpunkte.

Die IHK-Betriebsberater in den Geschäftsstellen in Cottbus, Senftenberg, Schönefeld und Herzberg stehen Übergebern wie auch Übernehmern als neutraler Partner beratend zur Seite und bieten Nachfolgeberatungen an.

Quelle: Pressemitteilung der IHK-Ostbrandenburg

BVK-Statistik: Rekordergebnis des Vorjahres verfehlt, aber Venture Capital im Aufwind

Mit Investitionen von 5,3 Mrd. € in gut 1.200 Unternehmen haben Beteiligungsgesellschaften auch 2015 ihre wichtige Finanzierungsfunktion untermauert“, sagte Wilken von Hodenberg, Sprecher des Vorstandes des Bundesverbandes Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) auf der Pressekonferenz zur heute veröffentlichten vorläufigen Statistik für den deutschen Private Equity-Markt 2015. „Das Rekordvolumen des herausragenden Vorjahres wurde zwar um ein Viertel verfehlt. Allerdings wurde das Investitionsniveau von 2013 übertroffen.“ 2014 beliefen sich die Investitionen auf 7,1 Mrd. €, das höchste Investitionsvolumen seit 2008. 2013 wurden 5,1 Mrd. € investiert.

Der Verkauf der Parfümerie-Kette Douglas zählte zu den großen Deals im Jahr 2015. Das Unternehmen wurde an CVC veräußert und plant mit dem neuen Partner an Bord zu einer globalen Marke heranzuwachsen. Neben Douglas gab es mit Synlab und Sivantos weitere herausragende Transaktionen, wenngleich das überaus aktive Vorjahr 2014 nicht übertroffen werden konnte. „Das Finanzierungsumfeld ist zwar gut, aber die Zahl der Übernahmekandidaten bleibt überschaubar“, kommentiert von Hodenberg.

Venture Capital -Investitionen weiter im Höhenflug

Während die Buy-Out-Investitionen um 22 % auf 3,8 Mrd. € sanken, und damit für den Investitionsrückgang im Gesamtmarkt sorgten, investierten Venture Capital-Gesellschaften so viel wie seit 2008 nicht mehr. Mit 0,78 Mrd. € wurde der Vorjahreswert um 16 % übertroffen. Die 724 Venture Capital-finanzierten Unternehmen machten deutlich mehr als die Hälfte aller im Jahr 2015 finanzierten Unternehmen aus. „Auch wenn seit 2012 ein leichter Aufwärtstrend in der Start-up-Finanzierung festzustellen ist, benötigen wir bessere Rahmenbedingungen für die Finanzierung junger Unternehmen, um dem Markt nachhaltig neue Impulse zu verleihen“, sagt Dr. Peter Güllmann, Vorstandssprecher des BVK. Nach der Ankündigung der Großen Koalition, ein Venture Capital-Gesetz einführen zu wollen, sind den Worten bislang nur wenige Taten gefolgt. „Dabei würde ein Maßnahmenpaket wie in unserem Diskussionsentwurf für ein Venture Capital Gesetz mehr Kapital mobilisieren und ausländische Investoren anlocken“, so Güllmann weiter.

Die im europäischen Vergleich nachteiligen steuerlichen und aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland belasten nicht zuletzt die Kapitalbeschaffung der Beteiligungsgesellschaften. So konnten die deutschen Beteiligungsgesellschaften weniger erfolgreich als im Vorjahr Kapital einsammeln. Ihr Fundraising summiert sich auf 1,33 Mrd. €, was zwar einer Halbierung gegenüber dem starken Vorjahresergebnis (2,78 Mrd. €) entspricht, aber gleichzeitig auf dem Niveau des Jahres 2013 liegt. Das Venture Capital-Fundraising blieb dagegen weitgehend stabil mit 0,76 Mrd. €. Dazu Vorstandssprecher Güllmann: „Leider wurden die Hoffnungen der Branche auf eine Wiederholung des Erfolges vor zwei Jahren nicht erfüllt. Aber zumindest im Venture Capital-Bereich blieb das Fundraising robust“.

 

Zum Nachlesen:

BVK-Statistik – Das Jahr 2015 in Zahlen – Vorläufige Ergebnisse

BVK-Studie – Private Equity-Prognose 2016 –Erwartungen der deutschen Beteiligungsgesellschaften

Der neue „Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen“

Es ist so weit: der neue „Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie steht als Nachfolger des „Gründerwettbewerb – IKT Innovativ“ in den Startlöchern. Verkündet wird der Wettbewerb auf der CeBIT 2016, der weltweit größten Messe für Informationstechnik, die vom 14. bis 18. März in den Messehallen in Hannover stattfinden wird. Wer mehr wissen möchte, kann sich schon jetzt für den Newsletter anmelden, der pünktlich zur Ankündigung des Wettbewerbs versendet wird.

 

Willkommen sind Ideen aus allen denkbaren Anwendungsbereichen. Dazu gehören zum Beispiel die Energiewirtschaft, die Automobilindustrie, der Anlagen- und Maschinenbau, Logistik und Gesundheit oder auch die Kultur- und Kreativwirtschaft. In jeder Wettbewerbsrunde werden bis zu sechs Gründungsideen mit einem Hauptpreis von jeweils 31.000 Euro ausgezeichnet. Das Preisgeld soll als Startkapital für eine Unternehmensgründung dienen. Darüber hinaus werden in jeder Wettbewerbsrunde bis zu fünfzehn weitere Gründungsideen mit Geldpreisen von jeweils 6.500 Euro ausgezeichnet.

Zukünftig wird es außerdem pro Wettbewerbsrunde einen Sonderpreis zu einem bestimmten Themenkreis der Digitalen Agenda geben. Alle Preisträger erhalten neben dem Preisgeld ein umfangreiches Coaching, inklusive einer Analyse der Geschäftsidee. Übrigens: Alle Teilnehmer – ob Preisträger oder nicht – erhalten eine schriftliche Bewertung ihrer Gründungsidee hinsichtlich Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken.

 

Quellen: BMWi , Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen