Neue Informationspflichten über Schlichtungsverfahren

Ab 01.02.2017 müssen Unternehmer Verbraucher in ihren Webseiten und/oder AGB darüber informieren, ob sie an einem Schlichtungsverfahren nach dem Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG) teilnehmen oder nicht (§ 36 Abs. 1 Nr. 2 VSBG).

Verfügen Unternehmer über keine Internetseiten oder AGB, besteht keine Informationspflicht. Ausgenommen von dieser allgemeinen Informationspflicht sind auch Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten.

Nimmt ein Unternehmen am Schlichtungsverfahren teil, muss es künftig auch die zuständige Verbraucherschlichtungsstelle benennen (§ 36 Abs. 1 Nr. 2 VSBG). Der Hinweis muss die genaue Anschrift und die Webseite der zuständigen Schlichtungsstelle enthalten (§ 37 VSBG). Diese Verpflichtung müssen alle Unternehmen beachten, und das unabhängig von der Zahl der Mitarbeiter.

Weitere Informationen zu den neuen Informationspflichten finden Sie auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Justiz und für den Verbraucherschutz. Dort können Sie auch die Broschüre „Verbraucherschutz – Ein Leitfaden für Unternehmer“ (PDF, 866 KB) kostenlos herunterladen bzw. als Printversion bestellen

 

startothek-News vom 25.01.2017

65.000 Euro für die innovativsten Unternehmensgründungen von Frauen

Hamburg, im Januar 2017.

Seit 1997 vergibt der Hamburger Kaffeeröster Albert Darboven den Darboven IDEE-Förderpreis. Der Preis ist die einzige nationale Auszeichnung für innovative Ideen für Unternehmensgründungen von Frauen. Das Fazit des Stifters nach 20 Jahren: „Ich bin immer wieder begeistert über das hohe unternehmerische Potenzial von Frauen, das nach wie vor viel zu wenig gefördert wird.“. Mit der Vergabe des renommierten Preises will Albert Darboven ein Signal setzen und Frauen Mut machen, den Weg in die unternehmerische Selbstständigkeit zu gehen. Gesucht werden tragfähige und erfolgversprechende Business-Konzepte aus allen Wirtschaftsbereichen.

Die Kriterien für die Vergabe des Förderpreises sind klar definiert. Im Vordergrund stehen das tragfähige Business-Konzept, der Innovationsgrad der Geschäftsidee, das persönliche Engagement der Gründerin und die Anzahl der geschaffenen bzw. zu erwartenden neuen Arbeitsplätze. Der Stifter und die Jury freuen sich dabei auch auf unternehmerische Konzepte aus dem sozialen Bereich sowie von Gründerinnen mit einem Migrationshintergrund.

Teilnahmeberechtigt sind Existenzgründerinnen und Unternehmerinnen, die nicht länger als drei Jahre selbstständig sind. In der ersten Bewerbungsphase müssen alle Interessentinnen einen standardisierten Bewerbungsbogen ausfüllen und bis zum 31. Juli 2017 einreichen. Es werden drei Geschäftsideen ausgezeichnet. Der erste Preis ist mit 50.000 Euro dotiert, der zweite Preis mit 10.000 Euro und der dritte Preis mit 5.000 Euro. Aus der Vielzahl der Einsendungen erhalten in der Regel fünf Bewerberinnen die Möglichkeit, sich und die Gründungsidee persönlich vor der Jury zu präsentieren. Ein Platz für diese Finalrunde wird dabei durch ein Publikumsvoting vergeben. Die Preisverleihung findet im November 2017 in Hamburg statt.

 

Der Förderpreis steht unter der Schirmherrschaft von Frau Prof. Dr. Dagmar Schipanski. Ausgewählt werden die Preisträgerinnen durch eine hochkarätige Jury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Rolf Eggert. Die weiteren Jurymitglieder sind: Dr. Frank Dettmann, Dr. Necla Kelek, Norbert Leopoldseder, Wilfried Peters, Dr. Anita Plantikow sowie Dr. Jelena Stojadinovic (Preisträgerin des Darboven IDEE-Förderpreis 2015).

 

Ab sofort können die Bewerbungsunterlagen für den Darboven IDEE-Förderpreis unter www.darboven.com heruntergeladen oder unter der folgenden Anschrift angefordert werden:

J.J.Darboven GmbH & Co. KG

Ute Lund

Pinkertweg 13

22113 Hamburg

Telefon 040/73335-408

Telefax 040/73335-121

E-Mail ulund@darboven.com

 

Einsendeschluss ist der 31. Juli 2017.

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Neues Informationsportal für Arbeitgeber zur Sozialversicherung

Mit dem neuen  Informationsportal können sich Arbeitgeber einen umfassenden Überblick über ihre Informations- bzw. Meldepflichten nach dem Sozialrecht verschaffen.

Das Informationsportal richtet sich insbesondere an Arbeitgeber, die wenig Erfahrung im Umgang mit der Sozialversicherung haben. Hier können sich Arbeitgeber auf einfache Weise beispielsweise über ihre Meldepflichten informieren. Ob Arbeitgeber einen Arbeitnehmer einstellen wollen und sich nicht sind sicher, wie sie diesen anmelden müssen – auch hier hilft das neue Informationsportal. Egal ob es sich vielleicht um einen Minijob oder eine andere Beschäftigungsform handelt – das Portal nimmt Arbeitgeber an die Hand und entwickelt individuelle Handlungsempfehlungen.

 

Quelle: http://www.existenzgruender.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/Bundesweite-Meldungen-alle/Neues-Informationsportal-fuer-Arbeitgeber-zur-Sozialversicherung.html?nn=41218

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Keine Gewerbesteuer bei Messebeteiligungen

Wenn Unternehmen bei einem Messeveranstalter Standflächen für Ausstellungszwecke mieten, dürfen die entsprechenden Zahlungen nicht dem Gewerbeertrag des Unternehmens hinzugerechnet werden und damit die Gewerbesteuerzahlung erhöhen.

Dies hat der Bundesfinanzhof in einem jetzt veröffentlichten Urteil vom 25. Oktober 2016 festgestellt. Damit hat das Gericht der Auffassung der Messewirtschaft Rechnung getragen, dass das kurzfristige Mieten von Flächen in Messehallen nicht mit dem dauerhaften Mieten von Immobilien vergleichbar ist. Die bisherige Gleichstellung beider Vorgänge durch die Finanzbehörden hatte bei ausstellenden Unternehmen wie auch bei Durchführungsgesellschaften für Gemeinschaftsstände von Ausstellern zu Irritationen geführt, vor allem weil die Finanzämter Steuernachzahlungen für mehrere Jahre rückwirkend gefordert hatten.

Denn aufgrund des Unternehmenssteuerreformgesetzes 2008 müssen Mieten gemäß § 8 GewStG auch dann, wenn sie bereits beim Vermieter der Gewerbesteuer unterliegen, teilweise dem Gewerbeertrag hinzugerechnet werden. Zweck dieser Regelung ist es, Fremdfinanzierungsanteile zu neutralisieren, die bei fiktiver Betrachtungs-weise dem Anlagevermögen zuzuordnen wären. Der Bundesfinanzhof stellte aber fest, dass Standflächen kein fiktives Anlagevermögen sind. Wenn die hier klagende Durchführungsgesellschaft Eigentümerin der von ihr angemieteten Ausstellungsflächen wäre, würden diese nicht zu ihrem Anlagevermögen gehören.

 

Quelle: http://www.existenzgruender.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/Bundesweite-Meldungen-alle/Keine-Gewerbesteuer-bei-Messebeteiligungen.html?nn=41218

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Innovationspreis-IT 2017

Ge­hen Sie mit uns auf Mis­si­on: IN­NO­VA­TI­ON. – jetzt kos­ten­los be­wer­ben!

Der Start­schuss für die be­gehr­te Aus­zeich­nung ist end­lich ge­fal­len.

Seit 14 Jah­ren ver­leiht die In­i­tia­ti­ve Mit­tel­stand den INNOVATIONSPREIS-IT und auch im Jahr 2017 wer­den die in­no­va­tivs­ten IT-Pro­duk­te und –Lö­sun­gen Deut­sch­lands, Ös­t­er­reichs und der Schweiz ge­sucht und ge­ehrt.

Der Preis deckt mit 38 Ka­te­go­ri­en und zwei Son­der­aus­zeich­nun­gen al­le Be­rei­che der mo­der­nen IT ab und reicht so von Apps über E-Com­mer­ce bis hin zu Wis­sens­ma­na­ge­ment.

Nut­zen Sie Ih­re Chan­ce und be­wer­ben Sie sich für den re­nom­mier­ten INNOVATIONSPREIS-IT 2017:

http://www.imittelstand.de/innovationspreis-it/2017/anmeldung

Kos­ten­f­rei be­wer­ben kön­nen sich Fir­men je­der Grö­ße. Was von un­se­rer un­ab­hän­gi­gen und knapp 100-köp­fi­gen Ju­ry be­ste­hend aus Pro­fes­so­ren, Wis­sen­schaft­lern, Fach­jour­na­lis­ten und IT-Bran­chen­ex­per­ten be­wer­tet wird, ist der In­no­va­ti­ons­ge­halt so­wie die Eig­nung für den Mit­tel­stand.

Als of­fi­zi­el­ler Part­ner der Ce­BIT wird die Preis­ver­lei­hung des INNOVATIONSPREIS-IT 2017 auch in die­sem Jahr im Rah­men der Mes­se, vom 20. bis 24. März 2017 statt­fin­den. Die Sie­ger wer­den au­ßer­dem über das gro­ße Me­di­en­netz­werk der In­i­tia­ti­ve Mit­tel­stand be­kannt ge­ge­ben.

Durch die Prä­sen­ta­ti­on Ih­rer In­no­va­ti­on vor ei­nem gro­ßen und in­ter­es­sier­ten Pu­b­li­kum pro­fi­tie­ren Sie von der Strahl­kraft der an­ge­se­he­nen Aus­zeich­nung.

Fol­gen Sie dem dies­jäh­ri­gen Mot­to Mission: INNOVATION. und wer­den Sie Teil die­ser in­no­va­ti­ven Ge­mein­schaft. Wir freu­en uns auf Ih­re Be­wer­bung!

Quelle: http://www.imittelstand.de/innovationspreis-it/2017

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Jetzt bewerben: Innovationspreise für die Cluster Ernährungswirtschaft, Kunststoffe und Chemie sowie Metall

Bereits zum vierten Mal lobt das Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg die Innovationspreise für die Cluster Ernährungswirtschaft, Kunststoffe und Chemie sowie Metall aus. Mit den Preisen sollen die besten Ideen und Lösungen brandenburgischer Unternehmen und Start-Ups prämiert werden. Aber auch kreative Verbundlösungen, die aus einer engen Kooperation von Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen entstanden sind, werden gesucht.

 

Neben den bewährten Bewertungskriterien wird die Jury, bestehend aus Vertreter/-innen aus Wissenschaft und Wirtschaft, in diesem Jahr einen besonderen Fokus auf die soziale Innovationsfähigkeit der Bewerber/-innen legen.

 

Die Bewerbungsphase ist am 20. Januar 2017 gestartet und läuft noch bis zum 14. April 2017. In diesem Zeitraum können Bewerbungen bei uns eingereicht werden. Nutzen Sie hierfür bitte das entsprechende Bewerbungsformular auf den jeweiligen Webseiten der Cluster:

Cluster Ernährungswirtschaft:
http://innovationspreis.ernaehrungswirtschaft-brandenburg.de/
Cluster Metall:            
http://innovationspreis.metall-brandenburg.de/
Cluster Kunststoffe und Chemie:
http://innovationspreis.kunststoffe-chemie-brandenburg.de/

 

Auf den Webseiten der jeweiligen Cluster sind im Bereich FAQ Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um den Wettbewerb und die Teilnahmebedingungen zu finden.

 

Das brandenburgische Wirtschafts- und Energieministerium hat pro Cluster ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro ausgelobt. In jedem Cluster können die Preise an bis zu drei Gewinner/-innen vergeben werden.

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Bewerbung für das 13. Investors‘ Dinner

Am 4. Mai 2017 geht das Investors‘ Dinner  in die 13. Ausgabe.

Das startup:net lädt wieder 24 Startups zum Matchmaking Dinner mit rund 16 führenden Investoren ein. Ziel ist die unkomplizierte Vermittlung von Frühphasenfinanzierung für technologieorientierte deutsche Startups.

Das Dinner richtet sich an innovative Startups u.a. aus der Internet-, Mobile-, Games-, Medienbranche mit hohem Wachstumspotential, die Risikokapital suchen.

Gründer treffen bei einem 3-Gänge-Menü in vertraulicher und exklusiver Atmosphäre Risikokapitalgeber, die in junge Startups investieren möchten. Nach jedem Gang werden die Sitzplätze gewechselt, sodass die Gründer die Chance bekommen vor möglichst vielen unterschiedlichen Investoren Ihr Startup zu pitchen.

Dein innovatives Startup hat große Wachstumschancen und ist auf der Suche nach Kapital? Sei eins von 24 ausgewählten Startups und triff in 3 Stunden mindestens 12 Investoren. Das Matchmaking Dinner wird von media:net berlinbrandenburg organisiert. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Interessiert? Dann bewirb Dich jetzt bis zum 10. März 2017.:  http://bit.ly/2is1eo1 oder schicke Bewerbungsbogen und das max. einseitiges Unternehmensprofil bis zum 10. März an investorsdinner@medianet-bb.de. Eine Experten-Jury wird alle Bewerbungen sichten und die Teilnehmer auswählen.

Weitere Informationen unter: www.medianet-bb.de

Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen

Runde 1 / 2017 gestartet

Am 02. Januar 2017 ist die 1. Phase der 1. Runde des Gründerwettbewerbs  – Digitale Innovationen gestartet. Bis zum 31. März 2017, 18:00 Uhr,  können sich Gründer registrieren und ihre Ideenskizzen für eine Unternehmensgründung hochladen.

Zusätzlich zu den regulären Preisen schreibt das BMWi in der Runde 1/2017 auch einen Sonderpreis für für FinTech aus.

Bis Mitte Mai erhalten die besten Teilnehmer ein Feedback und werden zur 2. Phase eingeladen.  Vom 01. Juni bis zum 31. Juni 2017, 18:00 Uhr, können die eingeladenen Teilnehmer ihre Ideenskizzen aus der 1. Phase noch einmal überarbeiten.

Die Jury entscheidet Ende Juli 2017 über die Vergabe der Preise.

Die PreisträgerInnen werden auf der IFA 2017 ausgezeichnet.

Weitere Informationen auf: www.gruenderwettbewerb.de/wettbewerb/runde-1-2017

 

My Molo – Start-up des Jahres 2016 vom StartupBrett

Jährlich wählt StartupBrett aus der Fülle von neu gegründeten Unternehmen das Start-up des Jahres aus. Dabei entscheiden die Nutzer vom StartupBrett.  Ausschlaggebend für die Position eines Unternehmens in der Rangliste sind vor allem die Anzahl der Besucher, die auf die Homepage-Links geklickt haben sowie die Social-Media-Interaktionen.

Im Jahr 2016 hatte My Molo klar die Nase vor.

Das IbM-geförderte Unternehmen bietet mietbare mobile Lodges, d.h. mobile komfortable Unterkünfte für Festivals- und Events, an. Attraktiv für Veranstalter und Festivalbesucher. Nach einer erfolgreichen ersten Festivalsaison 2016 finden die Lodges nun auch in der festivalfreien Winterzeit eine sinnvolle Nutzung. In einem Caritas-Pilotprojekt werden einige der Lodges Obdachlosen als Unterkunft zur Verfügung gestellt.

Quelle: www.startupbrett.de

Weitere Informationen zu MyMolo unter dem IbM-Gründerportrait und auf der Website von MyMolo.

 

„Transfer von Forschungsergebnissen mit DIN“ am 20. Januar

Was kann Standardisierung für Ihr wissenschaftliches Projekt oder Ihr Start-up leisten?  

Darüber informieren Sie der DIN e.V. und Potsdam Transfer, die zentrale wissenschaftliche Einrichtung für Gründung, Innovation, Wissens- und Technologietransfer der Universität Potsdam. Anschließend wird Dr. Fabian Grasse, Geschäftsführer der Grasse Zur Composite Testing mbH, über seine Erfahrungen mit DIN berichten und Ihnen den Nutzen der Standardisierung greifbar machen.

In Einzelgesprächen können Sie dann das Normungs- und Standardisierungspotential Ihrer innovativen Idee ermitteln.

Wann: 20. Januar 2017, ab 10:00 Uhr

Wo: Universität Potsdam, Campus Golm, Karl-Liebknechtstraße- 24-25, Haus 29, 14476 Potsdam

Programm

10:00 Uhr – Begrüßung

10:15 Uhr – DIN SPEC – Was kann Standarisierung für Wissenschaftler/innen und technologie- und wissensbasierte Start-ups leisten?

10:45 Uhr – Praxisbeispiel zu DIN SPEC – Grasse Zur Composite Testing Ingenieurgesellschaft mbH

11:30 Uhr – Fragen und Diskussion

ab 12:00 Uhr – Einzelgespräche mit Interessierten

Die Veranstaltung ist kostenlos. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl wird bis zum 17.01.2017 um ANMELDUNG gebeten.