StartGreen Award

StartGreen Award  –  Der Preis für die grüne Gründerszene

Der StartGreen Award stärkt Gründerinnen und Gründern der Green Economy aus Deutschland den Rücken.

Er unterstützt innovative Start-ups und vorbildliche Gründungsförderer im Bereich Klimaschutz und Nachhaltigkeit und macht sie sichtbar.

Der Community Preis für die grüne Gründerszene wird in vier Kategorien vergeben:

  • Gründungskonzepte (noch nicht gegründet)
  • Start-ups (bis 5 Jahre)
  • junge Unternehmen (5 – 15 Jahre)
  • Gründungsförderakteure (z.B. Gründungszentren, Kapitalgeber, Gründungswettbewerbe, Förderprogramme, Hochschulen, Medien, Verbände)

Wer auszeichnungswürdig ist, darf die grüne Gründer-Community durch ein Public Voting mitbestimmen. Beim finalen Pitch vor einer Fachjury geht es um Geld- und Sachpreise im Wert von 50.000 Euro.

Der Preis fördert die Vernetzung grüner Start-ups, Unternehmen, Investoren, Förderinstitutionen und politischer Wegbereiter für eine grüne Wirtschaft.

„Der StartGreen Award sichert gerade für Gründer in der Anfangsphase viel Aufmerksamkeit – das weckt Interesse bei potenziellen Kunden.“

Christina Uth, Geschäftsführerin der Sulfotools GmbH, StartGreen Award Gewinner der Kategorie Gründungskonzept

Pioniere der Green Economy

„Beim StartGreen Award geht es nicht in erster Linie um die Preise, sondern um das Netzwerk. Wir verschaffen den Bewerberinnen und Bewerbern Zugang zu neuen Partnern und Plattformen. Das bringt ihnen nachhaltigen Erfolg.“

Prof. Dr. Klaus Fichter, Juryvorsitzender des  StartGreen Awards

 

Der StartGreen Award ist eine Initiative des Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit.

Unterstützt wird der StartGreen Award durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und die nationale Klimaschutzinitiative (NKI) als Fördermittelgeber für das Vorhaben StartUp4Climate.

Wir danken unseren Hauptpartnern: Bundesverband Deutscher Innovations-, Technologie- und Gründerzentren e.V. (BVIZ), GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft, RKW Kompetenzzentrum, KIC InnoEnergy und CleanTech Innovation Center.

Schirmherrin des StartGreen Awards ist Bundesumweltministerin Frau Dr. Barbara Hendricks.

 

Bewerbung

Teilnehmer am StartGreen Award registrieren sich auf www.start-green.net, legen ein Organisationsprofil an und können vom 01. Juni bis 31. Juli 2017 in der gewählten Preiskategorie ein Online-Formular ausfüllen und einreichen. Das Formular beinhaltet die Möglichkeit ergänzende Informationen hochzuladen. Alle Teilnehmerangaben und Informationen im Online-Bewerbungsformular werden streng vertraulich behandelt – auch nach dem Wettbewerb.

 

Anmeldung und weitere Infos: https://start-green.net/award/

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Einheitlicher Ansprechpartner Brandenburg (EAP) im Juni 2017 vor Ort

Sie möchten im Land Brandenburg ihr eigenes Dienstleistungsunternehmen gründen und die dazu erforderlichen behördlichen Verfahren schnell und unbürokratisch abwickeln? Der Einheitliche Ansprechpartner Brandenburg (EAP) hilft Ihnen dabei!

Auf dem Online-Portal des EAP Brandenburg werden nicht nur umfassende Informationen zu den Formalitäten und Anforderungen an die Aufnahme und Ausübung von Dienstleistungstätigkeiten bereitgestellt. Sie können dort auch die erforderlichen Behördengänge online erledigen, wie zum Beispiel Gewerbeanmeldungen, Eintragungen in verschiedene Berufsregister und Beantragungen von Erlaubnissen und Zulassungen.

Der EAP beantwortet Ihre Fragen telefonisch oder per E-Mail. Im Juni 2017 können wir zudem persönlich auf Ihre Anliegen eingehen: Sie finden den EAP am 9. und 10. Juni auf der Messe INKONTAKT – Die Leistungsschau der Uckermark in Schwedt/Oder und am 27. Juni auf dem Potsdamer GründerTag in der IHK Potsdam.

Weiterführende Links

 

Quelle: Gründungsnetz Brandenburg

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HVB Gründerinnen-Mentoring 2017/18

HVB Gründerinnen-Mentoring 2017/18: Jetzt bewerben!

Mit dem HVB Gründerinnen-Mentoring 2017/18 geht die erfolgreiche Initiative des HVB Frauenbeirats in die fünfte Runde. Dabei begleiten erfahrene Unternehmerinnen und Mitglieder des HVB Frauenbeirats Gründerinnen sechs Monate lang auf ihrem Weg in die Selbständigkeit. Als interessierte Gründerin bewerben Sie sich hier um einen von sechs Mentoring-Plätzen mit Ihrer Idee und Ihrem vorzugsweise Business-Plan bzw. Konzept. Eine hochkarätige Jury wählt die Gewinnerinnen aus. Entscheidend sind die Qualität des Businessplans/Konzeptes und die Gründungsidee.

Jetzt bis 5. Juli 2017 bewerben! Hier geht’s zur Bewerbung!

 

Machen Sie mit!

Im Mentoring-Programm unterstützen wir Sie mit Praxistipps, Hintergrundwissen und langjähriger Expertise bei einem gelungenen Unternehmensstart. Ein halbes Jahr langen werden Sie jeweils von einer Frauenbeirätin und Gründungsspezialisten der HypoVereinsbank begleitet.
Parallel nehmen die Mentees an einem exklusiven Veranstaltungsprogramm der HypoVereinsbank und der Kooperationspartner teil, bei dem sie ihre individuellen Netzwerke aufbauen und erweitern können.

Ein weiterer wichtiger Baustein des Mentoring-Programms ist der Austausch mit anderen Gründerinnen aus unterschiedlichen Branchen. Zudem profitieren die Gewinnerinnen von der medialen Aufmerksamkeit durch die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der HypoVereinsbank.

 

So läuft das Mentoring-Programm ab

Für die Gewinnerinnen beginnt das Mentoring im Herbst 2017 bei einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung mit Impulsvorträgen und praktischen Workshops. In den sechs Monaten darauf folgen persönliche Termine mit den Mentorinnen und HVB Gründungsspezialisten und die Teilnahme an einem exklusiv zugeschnittenen Veranstaltungsprogramm der HypoVereinsbank und der Kooperationspartner:

BayStartUP
LMU Entrepreneurship Center
DLD Conference: Digital-Life-Design
CDTM – Center for Digital Technology and Management

Eine der Gewinnerinnen hat zudem die exklusive Chance, für eine Woche am German Accelerator Programm im SiliconValley/ SanFrancisco oder in New York City teilzunehmen und Kontakte zum amerikanischen Markt zu knüpfen.

 

Wer kann sich bewerben?

Bewerben können sich einzelne Gründerinnen oder Gründerteams, die ihren Firmensitz in Deutschland haben und innerhalb eines Jahres gründen wollen oder bereits innerhalb der letzten beiden Jahre ihre Unternehmensgründung vollzogen haben.

Entscheidende Kriterien sind vor allem die Qualität des Business-Plans und die Gründungsidee. Eine Jury aus HypoVereinsbank, HVB Frauenbeiräten und Kooperationspartnern wählt schließlich die Gewinnerinnen aus.

 

Weitere Informationen finden sie hier!

Quelle: https://about.hypovereinsbank.de/de/frauenbeirat/gruenderinnen-mentoring

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Energy Efficiency Award 2017: Preis für Macher der Energiewende

Private und öffentliche Unternehmen können sich bis 15. Juli online bewerben / Ausgezeichnet werden umgesetzte Energieffizienzprojekte in drei Kategorien und ein innovatives Konzept für zukünftige Energieeffizienz-Maßnahmen

Für Projekte, die bei der praktischen Umsetzung der Energiewende besonders wirkungsvoll sind, hat die Deutsche Energie-Agentur (dena) jetzt den Energy Efficiency Award 2017 ausgeschrieben: Private und öffentliche Unternehmen sind eingeladen, ihre Wettbewerbsbeiträge bis 15. Juli bei der dena einzureichen. Der Award ist mit Preisgeldern von insgesamt 30.000 Euro dotiert und steht unter der Schirmherrschaft von Brigitte Zypries, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie.

„Wir wollen visionäre Unternehmer und pragmatische Techniker in den Mittelpunkt des Energy Efficiency Awards stellen. Denn für die Herausforderungen der integrierten Energiewende brauchen wir Macher – auf nationaler wie internationaler Ebene“, sagt Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung. „Der EEA zeigt, wie Unternehmen, die mit ihren Projekten wirtschaftliche Energieeinsparungen erzielen, positive Auswirkungen auf das Gesamtsystem haben.“

Interessierte Unternehmen können ihre Bewerbung schnell und unkompliziert über ein Online-Formular auf der Webseite EnergyEfficiencyAward.de hochladen. Ausgezeichnet werden umgesetzte Energieeffizienzprojekte in drei Kategorien:

  • Energiewende 2.0 – Anwendergetriebene Effizienz im integrierten Energiesystem
  • Energieeffizienz 4.0 – Smarte Lösungen für etablierte Technologien
  • Energiemanagement und -dienstleistungen – innovativ finanzieren und Kompetenzen erweitern

Publikumspreis zeichnet innovatives Konzept für Energieeffizienz-Maßnahmen auf dena-Kongress aus

Erstmals können sich Unternehmen auch mit ihren Konzepten für den Energy Efficiency Award bewerben. Sie sollten schlüssig darstellen, wie die Energieeffizienz gesteigert werden kann und durch Marktreife überzeugen. Drei ausgewählte Unternehmen erhalten die Chance, auf dem dena-Kongress in einem Live-Pitch für ihre Konzepte um die Gunst des anwesenden Fachpublikums zu werben. Das Voting entscheidet anschließend, welches Konzept mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wird.

Bewertung der eingereichten Projekte nach einheitlichen Maßstäben

Eine Jury mit internationalen Experten bewertet alle eingereichten Energieeffizienzprojekte nach einheitlichen Maßstäben. Im Vordergrund stehen dabei die Kriterien Energieeinsparung, Klimaschutzrelevanz, Wirtschaftlichkeit sowie Innovationsgrad und Übertragbarkeit auf weitere Unternehmen. Alle Bewerber erhalten zusätzliche Punkte, wenn sich ihre Ansätze und Maßnahmen besonders positiv auf die aktuellen Herausforderungen der integrierten Energiewende auswirken. Hierzu zählen beispielsweise der Einsatz von Energiespeichern, die Verbindung mehrerer Energiesektoren oder auch ein innovatives Finanzierungsmodell.

Die Nominierungen für die einzelnen Kategorien werden am 30. September 2017 bekanntgegeben. Die Preisverleihung findet im Rahmen des dena-Kongresses am 20. November 2017 in Berlin statt.

Den Energy Efficiency Award vergibt die dena seit 2007 im Rahmen ihrer Initiative EnergieEffizienz. Der internationale Wettbewerb wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und realisiert mit Unterstützung der Premium-Partner Danfoss GmbH und KfW.

Alle Informationen zur kostenfreien Teilnahme sowie zur Onlinebewerbung finden Sie unter EnergyEfficiencyAward.de.

Quelle: dena

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In 3 Schritten zu neuen Kunden: So nutzt du Sales Funnel

Der Sales Funnel ist das perfekte Marketinginstrument, um zu verstehen, warum es deutlich weniger Kunden als Interessenten auf einer Webseite gibt. Doch wie funktioniert das eigentlich?

Marketingexperten sind Spezialisten darin, komplexe Dinge einfach zu erklären und einen intuitiv beschrittenen Weg logisch nachzuzeichnen. So ist es mit dem Sales Funnel – wenn du erst einmal mehr über dieses Marketinginstrument gelernt hast, wirst du feststellen, dass du die Methode schon anwendest, jedoch keinen Namen dafür hattest. Der Vorteil an mehr Informationen ist, dass wenn man eine Sache genauer versteht, sie sich besser optimieren lässt.

Durch das Bild des Trichters wird dir erst einmal klar, dass es ganz normal ist, eine große Diskrepanz zwischen Interessenten und Abschlüssen zu haben. Das gibt dir jedoch auch ein Bewusstsein für deine Handlungsspielräume. Du kannst deine Erfolge messen und deine Maßnahmen so verbessern.

Ein Sales Funnel kann sehr viele einzelne Schritte enthalten – so viele, wie eben nötig sind, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Da ich Dinge gern auf das Notwendige komprimiere, möchte ich euch heute die drei unverzichtbaren Schritte für einen perfekten Sales Funnel vorstellen.

Schritt 1: Interessenten

Der Sales Funnel hat eine große Öffnung wie ein Trichter, damit möglichst viele Interessenten hineinpassen. Es ist wie bei Ideen. Oft braucht man mehrere, bevor eine wirklich gute dabei ist.

Von den hoffentlich zahlreichen Personen, die auf dein Produkt oder deine Dienstleistung aufmerksam werden, wird sich immer nur ein gewisser Teil ernsthaft genug interessieren, um dann zum Kunden werden zu können.

Manche suchen nach einem Produkt wie deinem, doch deines ist nicht genau das richtige. Andere merken sich deine Seite für die passende Gelegenheit. Wieder andere sind über Umwege bei dir gelandet. Nur manche werden kaufen. Das beschreibt den Unterschied zwischen Traffic und Konversion. Hast du dir schon einmal vorgenommen, viel mehr Traffic auf deine Website zu bekommen? Prima, und was sollen deine Besucher dann machen? Dieser letzte, entscheidende Schritt heißt Konversion und kann sein:

  •  ein Kauf
  •  ein Abonnement
  •  ein Kontakt

Kommen wir jedoch noch einmal zum Traffic zurück, denn er ist die wichtigste Voraussetzung für Konversion. Der Trichter hat eine sehr große Öffnung, denn es sollen zahlreiche Interessenten gefunden werden. Es sollen jedoch auch die richtigen Interessenten sein, die du erst einmal definieren musst. Wer soll dein Produkt kaufen? Das ist deine Zielgruppe.

Um deine Zielgruppe auf dich aufmerksam zu machen, können alle möglichen Maßnahmen zum Einsatz kommen, mit denen eine große Anzahl an Personen angesprochen werden kann.

Nutze Social-Media-Kanäle wie Facebook, Instagram, Pinterest oder Twitter.

  • Optimiere deine Webseite, dein Informationsblog oder deinen Shop auf die Schlüsselwörter, die dein Angebot beschreiben.
  • Schalte Adwords Kampagnen.
  • Betreibe klassische Werbung in Printmagazinen oder mit Flyern.
  • Beginne mit Newslettermarketing und baue dir einen Stamm an Interessenten auf.
  • Rühre die Werbetrommel und klappere laut.

Miss deinen Erfolg und zähle deine Besucher, deine Impressionen bei Adwords, deine Fans und Follower auf den sozialen Netzwerken. Du kannst dich auch vor deinen echten Laden stellen und die Personen zählen, die als potenzielle Kunden dort vorbeikommen.

Dieser erste Schritt, Interessenten auf deine Produkte aufmerksam zu machen, wird in den meisten Fällen aus mehreren Stufen bestehen.

  • Beim Kunden wird ein Bewusstsein für dein Angebot geschaffen. Er nimmt es wahr, wenn auch noch am Rande.
  • Der Kunde beginnt, ein Interesse für dein Produkt zu entwickeln. Er nimmt es bewusster wahr und setzt sich damit auseinander.
  • Der Kunde bildet sich eine Meinung zum Produkt. Er vergleicht es mit anderen Produkten und nimmt eine Bewertung vor.

Schritt eins geht am schnellsten, wenn genaue Kenntnisse über die Zielgruppe vorliegen und man aus der Menge heraussticht.

Anglerlatein: Du hast einen schönen fetten Wurm ausgesucht, aufgespießt und wirfst ihn an deiner Angel ins Wasser.

Schritt 2: Echtes Interesse

Jetzt wird es schon deutlich enger in deinem Verkaufstrichter, denn ein deutlicher Teil deiner Interessenten hüpft wieder aus der Öffnung. Falsches Produkt, falsche Zeit oder einfach kein ernsthaftes Interesse. Jetzt gilt es, das Potenzial der anderen Besucher in Aktionen/Leads zu verwandeln. Du möchtest:

  • ernsthafte Anfragen erhalten
  • weiterführende Informationen herausgeben
  • eine Preisverhandlung führen
  • die Leute von vor deinem Laden ins Innere bekommen

Um an diesem Punkt erfolgreich sein zu können, brauchst du eine konkrete Zielsetzung, wie dein Lead aussehen soll. Vielleicht möchtest du, dass echte Interessenten ein Angebot anfordern? Sollen Kunden sich einen Wunschzettel anlegen, dessen Artikel als nächstes im Warenkorb landen sollen? Um online die Konversion zu erzielen, ist ein Call-to-Action sinnvoll. Diese Handlungsaufforderung leitet deine Interessenten und macht es dir leichter, bewusst Ziele zu setzen und diese auch zu erreichen.

Es gibt verschiedene Mittel, um Interessenten noch weiter nach unten in deinen Trichter rutschen zu lassen:

  • Überzeuge mit tollem Content, der auf deine Zielgruppe angepasst ist.
  • Zeige, dass du auf deinem Gebiet ein echter Experte bist.
  • Unterhalte deinen Besucher, damit er lange bleibt.
  • Begeistere deine Besucher mit einem tollen Design, das sie sich wohlfühlen lässt.
  • Erzähle eine Geschichte, erzeuge eine Emotion.
  • Binde einfache Kontaktmöglichkeiten ein.
  • Gestalte die Navigation möglichst übersichtlich.

Miss deinen Erfolg und achte auf die Verweildauer und die Absprungrate. Mach dir auch ein Bild vom Weg, den ein Interessent durch deinen echten oder virtuellen Laden nimmt.

Anglerlatein: Der Fisch schwimmt interessiert um deinen Wurm herum. Er kommt näher und überlegt ernsthaft, dass es sich um einen schmackhaften Wurm handeln könnte. Eventuell nimmt er ihn probehalber in den Mund.

Ganzen Artikel lesen!

 

Quelle: http://t3n.de/news/3-schritte-zum-kunden-sales-funnel-822139/

5 Tipps: So wird Design zum Erfolgsfaktor

Ein typisches Start-Up-Schicksal: Nur wenige Monate nach Start musste das Berliner Jungunternehmen Track sein Design komplett ändern. Die Kunden, so stellte sich heraus, hatten den USP des Produktes nicht verstanden. Hier 5 Tipps: So wird Design zum Erfolgsfaktor.

Start-ups lieben bzw. leben ihr Produkt – und blenden häufig die Wirklichkeit aus: Etwa 75 Prozent aller Produkteinführungen scheitern binnen eines Jahres. Doch für den Erfolg am PoS entscheidet nicht nur die Produktqualität, sondern der erste Eindruck des Packaging. Wie Entrepreneure es schaffen, auch mit begrenzten finanziellen Mitteln mit ihren Produkten „aus der Reihe“ zu tanzen, die persönliche Handschrift der Gründer und das Image der Marke im Packaging zu transportieren.

Ein typisches Start-Up-Schicksal: Nur wenige Monate nach Start musste das Berliner Jungunternehmen Track sein Design komplett ändern. Die Kunden, so stellte sich heraus, hatten den USP des Produktes nicht verstanden. „Wir wollten auch auf der Verpackung zeigen, dass wir ein junges unabhängiges Start-Up sind, welches modern ist und einen gewissen Lifestyle verkörpert. Leider haben wir es dabei verpasst, den Kundennutzen des Produktes in den Vordergrund zu stellen und die USPs nicht klar auf der Verpackung kommuniziert“, so Track-Mitgründer Malte Gützlaff.

Das Schöne an Start-Ups ist ihr Enthusiasmus, die Energie und Leidenschaft, mit der sie neue Ideen umsetzen. Und weil Tempo hier alles ist, wird eben auch schnell entschieden. Nicht selten aus dem Bauch heraus. Zumindest in Sachen Design ist dies meist ein fataler Fehler, weil es der entscheidende Markenbotschafter ist, der Kernwerte und USP unmittelbar kommuniziert. Wichtig also, doch gerade im Vergleich zu den klassischen Marketing- und Media-Maßnahmen aber auch häufig unterschätzt – siehe oben. Ein paar Fakten: 56 Prozent der europäischen Verbraucher sagen, dass das Entdecken neuer Produkte direkt im Geschäft die beste Inspirationsquelle sei. Von TV-Spots sagen dies nur 45 Prozent. Laut einer GfK-Studie entscheiden 70 Prozent der deutschen Verbraucher erst im Supermarkt, was im Einkaufswagen landet. Und auch der Media-Wert einer Verpackung lässt sich inzwischen ermitteln: Eine normale Pralinen-Packung etwa erzielt im Durchschnitt 45 Touchpoints: Sie wird 32 Mal gesehen (Sichtkontakte) und 13 Mal zudem auch in die Hand genommen (haptische Kontakte). Hochgerechnet auf alle verkauften Pralinen-Verpackungen bundesweit ergibt dies einen Media-Äquivalenzwert von 227,3 Millionen Euro. Angesichts solcher Zahlen lohnt ein genauerer Blick auf das Thema (Packaging-) Design. Eine kleine Checkliste hilft, es bei Start-Ups richtig zu implementieren:

Die Budgetplanung
Akribisch beschäftigen sich die Marketing-Verantwortlichen in Start-Ups mit entsprechenden Werbekampagnen, PR-Aktionen oder auch Social Media- Auftritten. Das Design als eigentliche Schnittstelle zwischen Produkt und Konsumenten, so meine Erfahrung, wird hingegen häufig vernachlässigt. Wenn man bedenkt, dass 2/3 aller Markteinführungen schnell wieder aus dem Regal verschwinden, auch weil das Packaging den USP nicht entsprechend visualisiert, ist dies fahrlässig.
Deshalb: Design als eigenen, separaten Punkt von Beginn an in die Budgetplanung mit aufnehmen und hier an den Kosten nicht sparen.

Der Blick von außen
Entrepreneure lieben bzw. leben ihr Produkt. Sie beschäftigen sich eigentlich 24 Stunden am Tag damit. Das führt nicht selten zu einem Tunnelblick. Man verliert die Perspektive der Konsumenten aus den Augen. Das oben genannte Beispiel ist ganz typisch dafür, warum Produkte von Start-Ups scheitern. Für Design und insbesondere Verpackungsdesign gilt hier: unbedingt vor dem Launch testen. Wer nicht das Geld für eine groß angelegte Marktforschung hat – und wer hat das schon – fragt zumindest potenzielle Konsumenten nach dem ersten Eindruck. Wichtig nur: Es sollten idealerweise keine Freunde aus der eigenen „Blase“ sein, die Produkt und Erfinder bereits bestens kennen. Je weniger Kontakt die Testgruppe bisher mit dem Produkt hatte, desto besser.

Der organisatorische Prozess
Üblicherweise läuft es so: erst wird das Produkt entwickelt, dann macht man sich Gedanken zum Produktlaunch und zum Schluss wird hastig entschieden, wie das Ganze dann irgendwie eingepackt wird. Gleichzeitig bewundern wir Steve Jobs dafür, mit welcher Konsequenz er eine stringente Markenwelt bestehend aus Produkt, Design, Storekonzept und Packaging geschaffen hat. Und nicht selten, stellt man immer wieder fest, bewahren die Apple-Jünger die Verpackungen ihrer Gadgets länger auf als beispielsweise ihr iPhone tatsächlich im Einsatz ist. Doch um eine solche stringente Markenwelt aufzubauen, muss das Design von Beginn an in die Produktentwicklung mit einbezogen werden. Es ist integraler Bestandteil des Produktes selbst – und kein Add on.

Die Ideenfindung
Start-Ups haben zweifelsfrei einige strukturelle Vorteile gegenüber der etablierten, meist auch schon etwas behäbigen Konkurrenz: Hinter den Produkten stehen echte Macher und keine anonymen Konzerne, meist sind sie auch risikofreudiger, wenn es um das Thema Design und Packaging geht. Und: Start-Ups sind näher am Markt, haben schnellere Entscheidungswege – können also besser auf die Bedürfnisse der Verbraucher reagieren. Sie sind also ein guter Seismograph für den Zeitgeist. Für Designer sind dies gute Assets in der Konzeptionsphase. Sie ermögliche es etwa, den persönlichen Touch der Gründer mit einzubeziehen. Das macht Produkte glaubhafter. Zugleich schaffen sie die Basis für ein Packaging, das im Regal oder im Online-Shop auffällt und sich vom Einerlei abhebt. Ein gutes Beispiel dafür ist etwa Ankerkraut, das auch durch das Design der Gewürze und Tees hervorsticht und aus der Masse der diversen Konkurrenzprodukte hervorsticht.

Das Packaging
Nachhaltigkeit ist kein Trend, sondern inzwischen gesellschaftlich gesetzt. Für jeden zweiten Verbraucher spielt Nachhaltigkeit bei Verpackungen inzwischen eine wichtige Rolle. Dem muss sich Packaging in punkto Material, Funktion und Entsorgung bzw. Wiederverwendbarkeit stellen. Das gilt ganz besonders für Produkte, die auf junge, urbane Konsumenten zielen. Zugleich bleibt das Thema Personalisierung en vogue. Selbst edle Champagner-Marken setzen hier auf den Brückenschlag von On- und Offline-Welt. Online können Käufer ihre individuelle Botschaft eingeben und bekommen dann das personalisierte Produkt zugeschickt. Gerade für Start-Ups eröffnet dies neue Möglichkeiten. Wir kennen das von Coca Cola und Nutella: Nicht selten werden die personalisierten Produkte über Social Media vielfach geteilt und sorgen so für einen zusätzlichen, kostenlosen Werbeeffekt.

Zum Autor
Marc Clormann ist Inhaber und Geschäftsführer von Clormann Design, eine der führenden Design-Agenturen im Luxus-Segment.

 

Quelle: https://www.deutsche-startups.de/2017/05/15/5-tipps-wird-design-zum-erfolgsfaktor/

Veranstaltung KW20

15.05.2017
Ganztägig

Borderstep Impact Forum
Harnack-Haus, Tagungsstätte der Max-Planck-Gesellschaft, Berlin-Dahlem

15.05.2017
14:00 – 18:00

Marketing für Start-ups
Universität Potsdam, Campus Griebnitzsee, Potsdam Brandenburg

17.05.2017
17:00 – 19:00

Gemeinsam digital – Online Marketing
Dominikanerkloster Prenzlau, Prenzlau

18.05.2017
17:00 – 20:00

„It´s a Match!“: Gründer-Speedmatching der Uni Potsdam
AtomLeap, Berlin

18.05.2017
18:00 – 22:00

3. Kontaktabend BPW
SUPER CONCEPT SPACE (BIKINI BERLIN SHOPPING GARDEN, 2. OG), Berlin Berlin

19.05.2017
13:00 – 21:00

Startup Law Summit
Charlottenburger Innovations-Centrum (CHIC), Berlin

Einen Überblick über Veranstaltungen für Gründerinnen und Gründer in Berlin und Brandenburg finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.

5. Deutscher Startup Monitor

Liebe Startup-Gründer,

ihr möchtet auf die Belange eurer Branche und eurer Region in der „wichtigsten Studie über junge Unternehmen in Deutschland“ (DIE ZEIT) aufmerksam machen und dabei tolle Preise gewinnen? Der Deutsche Startup Monitor (DSM) des Bundesverbandes Deutsche Startups e.V. wird auch in diesem Jahr durch neue Schwerpunkte spannende Einblicke in das deutsche Startup Ökosystem liefern.

An der Umfrage könnt Ihr unter folgendem Link teilnehmen: : http://umfrage.deutscherstartupmonitor.de/dsm111

Teilnehmer können u.a. eine Wildcard zur German Valley Week – einer Delegationsreise des Startup-Verbandes in das Silicon Valley – sowie Steuer- und Rechtsberatungen von KPMG und Seminare mit Prof. Dr. Tobias Kollmann gewinnen.

Der DSM ist eine jährlich stattfindende Onlinebefragung zu Startups und gründerfreundlichen Rahmenbedingungen in Deutschland. Der DSM möchte für Transparenz und Verbesserungen im deutschen Startup-Ökosystem sorgen. Auf Basis der Daten soll das Potential und die Bedeutung von Startups in Deutschland bestimmt und Handlungsempfehlungen für die Politik aufgezeigt werden. Weitere Informationen unter http://deutscherstartupmonitor.de.

DSM: So definieren die Macher der Umfrage ein Startup

Bedingt durch den Fragenkatalog müssen die Startups bereits gegründet sein und dürfen höchstens 10 Jahre alt sein. Weitere Einschränkungen bspw. zu Größe oder Branche der Startups gibt es nicht.

Wenn eure Firma diesen Kriterien entspricht, könnt ihr als Gründer an der Umfrage teilnehmen.

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Wie Startups Amazon Alexa für sich nutzen können

Ein Alexa Skill ist das Äquivalent einer App für den Amazon Echo, und Amazon hat einen Bereich für alle Skills eingerichtet. Sobald ihr euren Skill also entwickelt, getestet und für gut befunden habt, könnt ihr ihn von Amazon freischalten lassen, wonach er automatisch für alle Echo-Benutzer verfügbar ist.

Wir stehen an der Schwelle zur nächsten großen technologischen Revolution – die Sprachsteuerung wird in den nächsten Jahren unseren Umgang mit Computern und dem Internet fundamental verändern, ähnlich wie es das Smartphone vor gut einer Dekade getan hat. So sehen es zumindest nicht wenige, die Amazon Echo oder Google Home ausprobiert und das immense Potential dieser Geräte erkannt haben. Und tatsächlich ist es schwer, ob der scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten der Sprachsteuerung nicht ins Träumen zu geraten, was wohl in 10 Jahren alles möglich sein wird: “Alexa, ruf bei meinem Hausarzt an und mache einen Termin für nächste Woche!” “Ok Google, was kann ich mit den Zutaten kochen, die ich noch im Kühlschrank habe?”

Die Sprachsteuerung wird in Zukunft mit großer Wahrscheinlichkeit völlig neue Dienste möglich machen, einfach weil es eine ganz neue Art der Interaktion von Mensch und Maschine ist, die bis jetzt in dieser Art und Weise nicht möglich war. Es wird jedoch sicherlich eine Weile dauern, bis die ersten “Killer Apps” entwickelt werden, die einen so großen Nutzen bieten, dass allein sie schon die Anschaffung eines Amazon Echo oder Google Home (oder eines ähnliches Gerätes von Facebook, Apple oder Microsoft) rechtfertigen. Allein schon die Verfügbarkeit bremst viele Entwickler zur Zeit aus: Amazon Echo ist bis jetzt nur in den USA, UK und Deutschland verfügbar, und Google Home sogar nur in den USA und UK. Dennoch sollten Startups diesen gewaltigen neuen Trend nicht verschlafen und rechtzeitig auf den Zug aufspringen!

Für Startups stellt sich jetzt die Frage: wie können wir die neuen Möglichkeiten der Sprachsteuerung nutzen?

Dazu sollte erst einmal überlegt werden, ob der eigene Service bzw. das eigene Produkt sich überhaupt für die Steuerung durch die Sprache des Benutzers eignet. Denn genauso wie nicht jedes Startup zwingend eigene mobile Apps braucht, würden viele auch nicht wirklich von der Sprachsteuerung profitieren.

Besonders wenn die Interaktionen mit einem Service oder Produkt zum größten Teil aus kurzen, simplen Eingaben bestehen, die auch dann durchgeführt werden können oder müssen, wenn der Benutzer gerade nicht sein Handy zur Hand hat oder am Computer sitzt, bietet sich die Sprachsteuerung an. Ein Beispiel wäre ein Service für Einkaufslisten, dem man etwas zurufen kann, während man in der Küche mit den Pfannen hantiert, oder Todo-/Kalender-Apps, in denen man Einträge hinzufügen kann, indem man sie einfach ausspricht.

Sehr attraktiv ist die Sprachsteuerung auch für Dienste, bei denen die Benutzer meist entsprechend ihrer Vorlieben die gleichen Optionen wählen oder Funktionen benutzen. Dazu gehört z.B. das Essen-Bestellen – die meisten Benutzer haben ihre 3-4 Lieblingsrestaurants, bei denen sie meistens bestellen. Ein Ausruf wie “Alexa, bestell Pizza!” sollte also reichen, damit automatisch die Lieblingspizza beim Lieblingsitaliener bestellt wird. Das hat auch Lieferando erkannt und genau dafür einen eigenen Alexa Skill entwickelt.

Wie geht man das Projekt “Voice” an?

Wenn ihr jetzt also entschieden habt, dass die Sprachsteuerung für euer Startup in Frage kommt, ist ein eigener Alexa Skill die beste Möglichkeit, das Vorhaben in die Tat umzusetzen! Google bietet Entwicklern nämlich für sein “Home”-Gerät (noch) keine Möglichkeit an, selbst etwas zu entwickeln.

Ein Alexa Skill ist das Äquivalent einer App für den Amazon Echo, und Amazon hat einen Bereich für alle offiziell verifizierten Skills eingerichtet, wo diese gefunden werden können. Sobald ihr euren Skill also entwickelt, getestet und für gut befunden habt, könnt ihr ihn von Amazon freischalten lassen, wonach er automatisch für alle Echo-Benutzer verfügbar ist.

Für die Entwicklung eines neuen Skills hat Amazon ausführliche Dokumentation bereitgestellt und viele Startups und Entwickler haben schon in Blogbeiträgen von ihren eigenen Erfahrungen bei der Entwicklung eines Skills berichtet. Darüber hinaus werden regelmäßig neue Funktionen hinzugefügt und in den verschiedenen Ländern freigeschaltet.

Der Entwicklung eines eigenen Alexa Skills, mit dem man seinen Benutzern eine neue Art und Weise anbietet, den eigenen Dienst zu steuern, steht also nichts mehr im Wege!

P.S.: Auch Deutsche Startups hat seit April einen eigenen Alexa Skill, und zwar für das sogenannte “Flash Briefing”. Das bedeutet, dass Alexa euch, wenn ihr den Skill aktiviert und dann z.B. fragt “Alexa, was gibt es Neues?”, die aktuellsten Nachrichten aus der Startup-Szene vorliest! Probiert es einfach mal aus und hinterlasst eine kurze Rezension, wenn es euch gefällt! Den Source Code für den Skill findet ihr hier.

Zum Autor
Manuel Meurer ist Entwickler, Amazon-Echo-Fanboy und Gründer von Uplink, dem Netzwerk für professionelle Freelance-Entwickler. Uplink ist eine simple, faire und transparente Alternative zu klassischen IT-Recruitern und Personalvermittlungen.

 

Quelle: https://www.deutsche-startups.de/2017/05/10/wie-startups-amazon-alexa-fuer-sich-nutzen-koennen/

Pitch Deck-Tipps von so richtig erfolgreichen Gründern

Verdammt! Schon wieder eine Investorenabsage. Das kann sich für viele Gründer oft deprimierend anfühlen. Und so eine Investorensuche lenkt auch vom wesentlichen ab, dem Aufbau Deines Geschäfts. Hier einige Pitch Deck-Tipps von so richtig erfolgreichen Gründern.

Haben Du und Dein Team bereits versucht Venture Capital für Euer Startup zu raisen? Viele Emails wurden verschickt, aber es kam kaum keine Rückmeldung von Investoren? Oder Ihr habt schon eine Einladung für einen Pitch vor einem führenden Investor und erzählt so begeistert über das Produkt, aber am Ende erhaltet Ihr trotzdem eine Absage? Oder Ihr seid zum Pitch eingeladen und bekommt viele Fragen gestellt, worauf Ihr nicht vorbereitet seid? Oder, oder, oder..?

Geld von Business Angels und Venture Capital Investoren für Dein Startup zu bekommen ist hart. Manchmal extrem hart. Im Durchschnitt bekommt nur ein Startup (aus einem Pool von 400 Bewerbungen) eine Venture Capital Finanzierung. Die Realität ist hart.

Du sprühst vor Leidenschaft für Dein Startup, es ist Dein Baby sozusagen. Und Du schickst eine Email zu einem Investor um ein erstes Gespräch zu bekommen und Du hörst für zwei Wochen nichts (deutlich besser wäre eine Intro von einem Gründer von einer Firma, in der der Investor bereits investiert ist!).

Es fühlt sich an wie ein schwarzes Loch. Und dann öffnest Du Deine Email am nächsten Tag und endlich eine Antwort vom Investor. Super. Das muss doch eine Einladung sein; immerhin führe ich das aussichtsreichste Startup weit und breit, denkst Du Dir.

“Lieber Max,
Euer Konzept ist echt interessant. Jedoch ist es noch zu früh für uns. Lass uns doch in Kontakt bleiben.
Viele Grüße,
Dein Trauminvestor”

Verdammt! Schon wieder eine Investorenabsage. Das kann sich für viele Gründer oft deprimierend anfühlen. Und so eine Investorensuche lenkt auch vom wesentlichen ab, dem Aufbau Deines Geschäfts. Schauen wir noch einmal in die Vergangenheit, die letzten Monate und Jahre.

Zuerst hattest Du eine bahnbrechende Geschäftsidee und sahst Dich schon als den nächsten Mark Zuckerberg. Dann fandest Du einen komplementären Mitgründer, welcher gemeinsam mit Dir das Geschäftsmodell validierte. Vielleicht ist Dein Mitgründer sogar ein guter Freund oder ehemaliger Kommilitone von Dir.

Vielleicht habt ihr dann mit potenziellen Kunden gesprochen und versucht deren Probleme zu verstehen und wie kritisch diese für sie sind, welche Lösungen sie derzeit einsetzen und inwiefern diese Wettbewerbslösungen derzeit nicht zufriedenstellend sind, und welche Implikationen dies für Euer Geschäft (z.B. Produktiteration, Auswahl der Marketingkanäle, Sales Pitch, mehr Kapital notwendig) hat.

Angenommen Euer Geschäftsmodell trifft auf enorme Kundenakzeptanz, eure Metriken (z.B. Umsatz, MoM Wachstumsraten, CAC, CLV, unit economics) sehen echt vielversprechend aus. Kompliment. Gut gemacht.

Nun wollt Ihr das Geschäftsmodell skalieren (z.B. Produktverbesserung, neue Produkte entwickeln, mehr Kunden akquirieren), um den nächsten Meilenstein Eurer Unternehmensgeschichte (schneller) zu erreichen oder durch Wettbewerbsvorteile (z.B. economies of scale, economies of scope, Technologieführerschaft) Wettbewerber aus dem Markt zu drängen. Prima. Das hört sich doch nach einem Plan an.

Aber leider ist das Startup-Fundraising nicht Euer Kerngeschäft. Dafür könnt Ihr richtig gut Problemlösungen für Eure Kunden entwickeln.

Jetzt habt Ihr zwei Optionen:
* Aus eigener Erfahrung lernen. Ihr könnt auf Gut-Glück Euer Startup Pitch Deck designen (inklusive der zugrunde liegenden Dokumente wie einem detaillierten Finanzmodell) und irgendwie in Kontakt mit Investoren kommen. Dauert häufig länger und die Erfolgsaussichten sind geringer.

* Von der Erfahrung erfolgreicher Unternehmer lernen. Ihr könnt von sehr erfolgreichen Gründern lernen, was diese bei Ihren Pitch Decks gemacht haben, um sehr-sehr viel Geld von Investoren zu bekommen und somit die wesentlichen Anfängerfehler beim Pitch vermeiden.

Ich habe 19 sehr erfolgreiche Unternehmer (von Unternehmen wie Cloudera, Eventbrite, SoFi, Flixbus, relayr, NavVis) gefragt, welche Tips (Do’s und Don’ts) sie anderen Unternehmern wie Dir mit auf den Weg geben können, um Deine Chancen auf eine signifikante Investmentrunde zu erhöhen. Diese Unternehmer haben in den letzten Jahren über $3,5 Milliarden VC Gelder eingesammelt.

Hier sind nun die TOP-3-Tipps für Dein Startup Pitch-Deck:
* Kurz und schmackhaft. Konzentriere Dich darauf eine glaubhafte und attraktive Pitch Story auf so wenig Folien wie möglich abzubilden (weniger als 12 Folien). Investoren geben Dir kein Geld, wenn Du sie mit vielen hübschen Folien erschlägst, sondern wenn Du Investoren den Investment Case als No-Brainer präsentierst (z.B. “Wir haben eine Technologieführerschaft in Markt X und konnten bis dato 500 Kunden akquirieren. Mit jedem Kunden verdienen wir im Durchschnitt 200 Euro nach Abzug der Kundenakquisekosten – wobei wir schon nach 6 Monaten breakeven auf Kundenlevel sind (sprich nach einem halben Jahr sind die Kundenakquisekosten schon durch die Kundenumsätze zurückbezahlt; das schon die Liquidität). Wir haben zudem sichergestellt, dass wir unsere Prozess, Systeme, und Marketingkanäle leicht und zu ähnlichen Kosten skalieren können. Um im nächsten Jahr den Umsatz auf €3m zu verfünffachen und in 5 Jahren €70m Umsatz zu erwirtschaften sind wir derzeit auf der Suche nach €2m Wachstumskapital.”)

* Teste Dein Pitch Deck mit Externen. Du solltest Deinen Pitch mit Bekannten und Fremden üben und den No-Brainer-Faktor Deines Investment Cases überprüfen, um Deine Chancen auf VC Gelder zu erhöhen. Sprich einfach mal Deine besten, fähigen und kritischen Freunde und Bekannten an und frage sie, ob sie nachdem sie Deinen Pitch gehört haben, einen konkreten Betrag jetzt sofort auf den Tisch legen würden (z.B. 2000 Euro). Wenn ein Großteil Deiner Bekannten Dir einen Scheck ausstellen, dann ist Dein Pitch wahrscheinlich ausreichend gut für professionelle Investoren.

Zeige, dass Du den Product-Market Fit validiert hast. Viele Gründer machen den großen Fehler bei Investoren „nur“ mit einer reinen Geschäftsidee ohne Kundenfeedback zu pitchen. Die Wahrheit ist, dass die meisten Investoren nur in validierte Geschäftsmodelle investieren, da diese weniger Risiko und eine höhere Planbarkeit aufweisen (Ja, auch Investoren, wie gute Unternehmer, wollen nur kalkulierte Risiken eingehen. Keiner möchte in eine absolute Blackbox investieren). Und die Investoren, die nur in Ideen investieren, werden einen sehr hohen Risikoabschlag auf Deinen Unternehmenswert vornehmen… also auch nicht sehr gründerfreundlich. Daher mache zuerst Deine Hausaufgaben und spreche mit Kunden, akquiriere die ersten Kunden und teste die vielversprechendsten Kundenakquisekanäle. Zudem musst Du auf die typischen Fragen von Investoren vorbereitet sein, z.B. Wer genau ist Deine Zielgruppe? Über welche Kanäle und mit welcher Conversion Rate und welchen CACs willst Du diese akquirieren? Wie groß ist der Markt und wie stark wächst dieser? Wie sieht Deine Margenstruktur aus und was sind die Haupttreiber? Nur so kannst Du Investoren Daten-basiert von Deinem Unternehmen als gutes Investment überzeugen.

Nun noch eine kleine Auswahl knackiger Zitate von einigen der befragten Unternehmensgründer aus dem Pitch Deck Insider Report.

“Show the deck to people outside of your company. Ask them what doesn’t make sense and what could be clearer. It’s too easy to get so involved with your company and pitch that you lose perspective of what someone outside the company can see. Get the important stuff on early slides. Don’t bury the good stuff after an extended preamble as you may have lost the VCs attention by then.” – Dan Macklin (Gründer von SoFi)

“Don’t waste the investor’s time with fluffy slides. Get to the point in a clear and concise manner that shows you’ve deeply thought through your business. Make it clear that your start-up is uniquely positioned to capitalize on a huge opportunity.” – Renaud Visage (Gründer von Eventbrite)

“An outstanding team that can indeed execute that solution. A true problem that is waiting for an innovative solution.” – Amr Awadallah (Gründer von Cloudera)

“Short and sweet: What problem do you solve? Who is this a problem to? How are people solving it now? How is your solution better? (2-4 slides are sufficient for this). “Focus on tangible things (eg money, users, customers, traction) and justify your assumptions.” – Gero Decker (Gründer von Signavio)

Noch ein paar Worte zum Schluss.

Falls Du Dein Geschäftsmodell schon validiert hast (z.B. erste Umsätze, hohe Wachstumszahlen, CAC, CLV) und zeitnah planst, Geld für Dein Startup von Investoren zu sammeln, so kannst Du jetzt kostenfrei auf RoadToFunding den kompletten Pitch Deck Insider Report herunterladen.

 

Quelle: https://www.deutsche-startups.de/2017/05/11/pitch-deck-tipps-von-richtig-erfolgreichen-gruendern/