Gipfelstürmer – der Gründerpreis des SZ Wirtschaftsgipfels

Gipfelstürmer gesucht

 Der Wettbewerb: Auch heute sind Gründer, die Neues entwickeln, entscheidend für die Zukunft unserer Wirtschaft. Deshalb zeichnet der Wirtschaftsgipfel der Süddeutschen Zeitung auch in diesem Jahr die Besten von ihnen aus. Die Ausschreibung für den Start-up-Wettbewerb „Gipfelstürmer“ läuft vom 1. Juli bis zum 1. Oktober. Bewerben können sich junge Unternehmen, die älter als sechs Monate und jünger als fünf Jahre sind und ihren Hauptsitz in Deutschland haben. Der Wettbewerb richtet sich an alle Unternehmen, die ein innovatives Produkt oder ein spannendes entwickelt haben; er läuft in zwei Runden ab.

Die Vorrunde: Eine Jury aus Mitgliedern der SZ-Wirtschaftsredaktion wählt im Oktober aus allen Bewerbern die sechs Finalisten aus. Diese „Gipfelstürmer“ dürfen vom 16. bis 18. November am SZ-Wirtschaftsgipfel im Hotel Adlon in Berlin teilnehmen, Deutschlands großem Wirtschaftskongress mit mehr als mehr als 60 Referenten.

Der Start-up-Pitch: Am 18. November bekommt jeder der sechs Finalisten die Gelegenheit, seine Geschäftsidee und sein Unternehmen auf der Wirtschaftsgipfel-Bühne im Adlon vorzustellen; er hat dafür genau drei Minuten Zeit. Anschließend kürt eine ganz besondere Jury den Sieger: Alle Teilnehmer des SZ-Wirtschaftsgipfels stimmen per App ab; viele von ihnen sind erfahrene Unternehmer und Manager, die wissen, worauf es ankommt, und die neugierig sind auf neue Firmen und innovative Ideen. Das Motto für den Wettbewerb lautet daher auch: „Start-ups meet Grown-ups“. Unterstützt wird der Pitch von Berlin Partner, der Wirtschaftsförderung von Berlin.

Die Serie: Die Süddeutsche Zeitung begleitet den „Gipfelstürmer“-Wettbewerb mit einer Serie über Gründer in Deutschland – und zwar auf all ihren Kanälen: gedruckt, digital und in den sozialen Medien. Auf der Website www.sz-wirtschaftsgipfel.de werden zudem die acht Finalisten und andere interessante Bewerber vorgestellt. Der Twitter-Hashtag zum Start-up-Wettbewerb lautet #Gipfelstürmer.

Die Ausschreibung: Ab sofort kann die Bewerbung über das nachfolgende Formular auf dieser Seite hochgeladen werden. Fragen zum Wettbewerb bitte an: gipfelstuermer@sz-wirtschaftsgipfel.de

Der SZ-Wirtschaftsgipfel zeichnet die innovativsten Gründer aus – mit einer besonderen Jury

Deutschland verdankt seine wirtschaftliche Stärke Männern und Frauen, die vor Jahrhunderten und Jahrzehnten den Mut hatten, ihre Ideen in einer eigenen Firma umzusetzen. Frauen wie Melitta Bentz, die aus den Löschblättern in den Schulheften ihrer Söhne die Filtertüte entwickelte und 1908 als Patent anmeldete. Oder Männer wie Robert Bosch, der 1886 in Stuttgart seine „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ aufmachte. Oder Artur Fischer, der sich 1948 selbständig machte und weit mehr als 1000 Patente anmeldete, darunter Erfindungen wie den Schwerlastdübel und den Synchronblitz. Oder die ehemaligen IBM-Mitarbeiter Claus Wellenreuther, Hans-Werner Hector, Klaus Tschira, Dietmar Hopp und Hasso Plattner, die 1972 das Softwareunternehmen SAP gründeten. Aus oft beschwerlichen Anfängen und gegen den Widerstand der Gesellschaft, die das Neue fürchtete, und der Konkurrenten, die am Alten verdienten, entstanden im Laufe der Jahrzehnte Unternehmen mit Hunderten von Beschäftigten – viele davon sind Weltmarktführer, um die andere Länder Deutschland beneiden.

Qulle und Anmeldung: http://www.sz-wirtschaftsgipfel.de/gipfelstuermer/

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Der Startup-Verband gründet eine Fachgruppe AdTech

Der Bundesverband Deutsche Startups e.V. gründet die neue Fachgruppe AdTech (Advertising Technology)! Es werden alle Startups der Travel & Tourismus-Branche dazu aufgerufen, sich dieser Fachgruppe anzuschließen!
 
Die Fachgruppe AdTech wird den Startups dieser Branche eine Plattform geben, die es den Mitgliedern ermöglicht sich untereinander und mit etablierten Konzernen dieser Branche zu vernetzen. Die Fachgruppe wird das Sprachrohr des Startup-Ökosystems der Advertising Technology-Branche, bündelt Kompetenzen und sorgt so für einen starken gemeinsamen Auftritt am Markt. Die Fachgruppe erarbeitet außerdem Positionen zu verschiedenen Fragestellungen innerhalb der Branche und kommuniziert diese in Politik und Gesellschaft. Denn gerade die AdTech-Branche ist immer auch von Regulierung betroffen.

Wenn Ihr Interesse habt und am ersten Fachgruppentreffen teilnehmen wollt, füllt das Formular aus! Bei Fragen könnt ihr euch jederzeit an Mirco Dragowski (mirco.dragowski@deutschestartups.org) wenden!

Quelle und Anmeldung: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLScJARviVDDQUzWCF5TLKB1_N2zIiBw-xP8asCAVLl2SjUREUA/viewform

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Veranstaltungstipps Kalenderwoche 36

Veranstaltungstipps Kalenderwoche 36

04.09.2017 – 08.09.2017
Ganztägig
COWORKING FESTIVAL

06.09.2017
17:00 – 18:00

Test Your Pitch
juggleHUB Coworking, Berlin

07.09.2017
10:00 – 17:30

Summer Special: Gründung eines Sozialunternehmens
Enterprise, Potsdam Brandenburg

08.09.2017
10:00 – 16:00

Buchhaltung und Steuern
Enterprise, Potsdam Brandenburg

08.09.2017
13:30 – 23:00

Kongress Herausforderung Unternehmertum 2017
Kalkscheune, Berlin

Einen Überblick über Veranstaltungen für Gründerinnen und Gründer in Berlin und Brandenburg finden Sie in unserem Veranstaltungskalender

startup:net Investors‘ Dinner #14

Dein innovatives Startup hat große Wachstumschancen und ist auf der Suche nach Kapital? Sei eins von 24 ausgewählten Startups und triff beim startup:net Investors‘ Dinner des media:net am 14. November in 3 Gängen bis zu 16 Investoren. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Bewerbungsfrist läuft bis zum 6. Oktober.

Investors' Dinner 14 Titelbild

Wie kann ich mich bewerben?

Die Teilnahme ist kostenlos. Bitte senden Sie Ihren Bewerbungsbogen und das max. einseitiges Unternehmensprofil bis zum 6. Oktober an investorsdinner@medianet-bb.de. Eine erfahrene Experten-Jury wird alle Bewerbungen sichten und die Teilnehmer auswählen.

An wen richtet sich das 14. INVESTORS‘ DINNER?

An innovative Startups mit hohem Wachstumspotential, die Risikokapital zwischen 200.000 € und 3.000.000 € suchen.

Was passiert beim INVESTORS‘ DINNER?

Sie treffen bei einem 3-Gänge-Menü in vertraulicher und exklusiver Atmosphäre Risikokapitalgeber und Angels, die in junge Startups investieren möchten. Nach jedem Gang wechseln Sie den Tisch und pitchen vor neuen VCs, um diese für Ihr Startup zu gewinnen. So bekommen Sie die Chance vor möglichst vielen Investoren Ihre Idee zu pitchen.

Was bringt das INVESTORS‘ DINNER?

Die 13 bisherigen Investors‘ Dinner zwischen 2011 und Mai 2017 haben Startups erfolgreich den Weg zu Investments geebnet. So haben z.B. BMP, BDMI, b-to-v, der Frühphasenfonds Brandenburg, HTGF, Software & Support / WestTech Ventures, UnternehmerTUM und weitere Risikokapitalgeber in teilnehmende Startups investiert, insgesamt sind 18 Investments entstanden. Darüber hinaus sind viele wertvolle Kontakte entstanden, denn Sie profitieren auch von den Erfahrungen mit anderen Gründern, die mit Ihnen an den Tischen platziert sind.

Wer steckt hinter dem INVESTORS‘ DINNER?

Das Matchmaking Dinner wird vom Netzwerk media.net berlinbrandenburg e. V. organisiert und von den Kooperationspartnern Amazon Appstore, Deutsche Bank, EIT Digital (TUB Center for Entrepreneurship), Ernst & Young, förderbar, Greenberg Traurig, Investitionsbank Berlin, IBB Beteiligungsgesellschaft, Investitionsbank des Landes Brandenburg und newthinking communications unterstützt.

Welche Investoren nehmen am INVESTORS‘ DINNER teil?

Am 13. Investors‘ Dinner nahmen teil: companisto GmbH, Deutsche Telekom Capital Partners, e.ventures, Earlybird VC, High-Tech Gründerfonds Management GmbH, IBB Beteiligungsgesellschaft mbH, Innogy, Investitionsbank des Landes Brandenburg, Iris Capnamic, Lakestar Advisors Germany GmbH, PDV Inter-Media Venture GmbH, Project A,  Schindler & Schindler, Target Partners, UnternehmerTUM-Fonds Management GmbH, VENTECH, WestTech Ventures GmbH und Wille Finance AG.

 

Quelle und weitere Informationen: https://www.medianet-bb.de

Gründung: Mit diesen Kosten müssen man rechnen

Gerade zu Beginn erwarten Startups einige bürokratische Hürden. Diverse Dokumente können Gründer selbst erstellen und ohne die Beglaubigung des Notars beim Finanzamt einreichen. Aber Achtung: Bei der Entscheidung, eine eigene Route einzuschlagen, können sich wegesunkundige Startups leicht verirren.

Die Gründung eines eigenen Start-ups ähnelt dem Ziel, einen Berg zu erklimmen. Bevor Gründer den langersehnten Gipfel erreichen, müssen sie sich noch einigen finanziellen Hürden stellen. Die gute Nachricht lautet: Einige Gründungskosten können relativ schnell steuerlich abgeschrieben werden. Damit der Aufbruch in die eigene Existenz reibungslos verläuft hier ein Überblick über die wichtigsten Kosten.

Mit einer Extra-Ration gefasst Krisen umgehen

Vom Sachgründungsbericht bis zur Handelsregisteranmeldung – auf dem Weg zum Gipfel kommen Startups um eine Person nicht herum, dem Notar. Egal wie voll der Rucksack gepackt ist, die genauen Gebühren bei der Gründung können nie bis auf den Cent genau kalkuliert werden. Ein Faktor ist, dass jeder Notar auch seine individuellen Preise hat. Daher sollten Gründer eine Extra-Ration in ihrem Gepäck bereithalten und immer einen Reservebetrag bei der Gründung zur Seite legen. Hinzu kommt, dass die Einstiegskosten je nach Unternehmensform variieren. So kommen auf eine GmbH mehr Kosten zu, als etwa auf eine Personengesellschaft. Ein weiterer Faktor ist zudem, ob es sich bei dem Stammkapital von 25.000 Euro um Bargeld oder um Sachwerte handelt.

Unabhängig davon bietet diese Auflistung einen kleinen Kompass auf dem Weg zum Startup-Gipfel für alle Gründer, die planen eine GmbH zu gründen:

  • Gesellschaftervertrag – 168 Euro
  • Beurkundung Geschäftsführerbestellung – 168 Euro
  • Handelsregisteranmeldung (Notar) – 42 Euro + Bekanntmachung im elektronischen Bundesanzeiger – 100 Euro
  • Gebühren für den Eintrag im Handelsregister (Amtsgericht) – mit 150 bis 200 Euro
  • Erstellen der Gesellschafterliste – 57,60 Euro
  • Überwachung der Stammkapitaleinlage – 62,50 Euro
  • Sachgründungsbericht – 63 Euro
  • Gebühren vom Gewerbeamt – 30 Euro

Hier noch einmal kurz zusammengefasst:

Auf eine GmbH mit mindestens zwei Gesellschaftern und einem Stammkapital von 25.000 Euro ohne Sachwerte, kommen circa 841 Euro zu. Mit Sachwerten liegen die Gründungskosten bei 940 Euro.

Bei einer Ein-Personen-GmbH kommen in etwa 800 Euro auf das Startup zu, wenn es sich bei dem Stammkapital von 25.000 Euro um Bargeld handelt.

Computer, Schreibtische und die Investitionskosten

Bei den Gründungskosten handelt es sich um Ausgaben, die im ersten Geschäftsjahr von der Steuer abgeschrieben werden. Doch abgesehen von den oben genannten Aufwendungen kommen auch weitere wichtige Anschaffungen während der Reise zum Startup-Gipfel auf Gründer zu, wie etwa die Büroausstattung. Beim Kauf eines Schreibtisches, PCs und Co. handelt es sich für eine GmbH oder eine GbR um eine Investition. Diese sollten beim Geschäftsjahresende in der Bilanz aufgeführt werden, um sie je nach Absetzung für Abnutzung (AfA) über mehrere Jahre abzuschreiben.

Keine eigenen Routen einschlagen

Gerade zu Beginn erwarten Startups einige bürokratische Hürden. Diverse Dokumente können Gründer selbst erstellen und ohne die Beglaubigung des Notars beim Finanzamt einreichen. Aber Achtung: Bei der Entscheidung, eine eigene Route einzuschlagen, können sich wegesunkundige Startups leicht verirren. Das kann nicht nur die Gründung erheblich verzögern, sondern auch Mehrkosten verursachen. Falls es zu Formfehlern kommt, muss ein Notar nochmals nachlegen und die Unterlagen korrigieren. Daher sollten frischgebackene Startups ihre Gründungsdokumente lieber dem Profi überlassen und sich auf das strategische Erklimmen des Berges konzentrieren.

Zum Autor
Steuerexperte Paul-Alexander Thies ist Geschäftsführer des Online-Buchhaltungstool Billomat. Mit seiner Leidenschaft für strategische Unternehmens- und Produktentwicklung gründete Thies bereits während seines Studiums ein Unternehmen. Heute blickt der Vollblut-Onliner auf über neun Jahre Erfahrungen als Führungskraft zurück und konnte viele Unternehmen wie Groupon, Payleven (Rocket Internet) und Travador mit aufbauen. Seine Leidenschaft für den E-Commerce-Bereich sowie seine Motivation für den Zukunftsmarkt FinTech führen ihn nun zu Billomat.

Quelle: https://www.deutsche-startups.de

Kundenakquise: Diese beiden Kennzahlen sollte jeder Gründer beherrschen

Customer Acquisition Cost und Customer Lifetime Value gehören zu den wichtigsten Kennzahlen der Kundenakquise. Doch was verbirgt sich dahinter? Eine kurze Erklärung am Beispiel eines Onlineshops.

Bei einem Startup haben das Produkt und die Harmonie im Team anfangs oberste Priorität. Immerhin gilt es, eine neue Geschäftsidee mit vergleichsweise wenig Budget und Personal so lange weiterzuentwickeln, bis Kunden bereit sind, ihre Kreditkarte zu zücken. Dann braucht es nur noch einen technischen Kanal für die Annahme von Zahlungen – und fertig ist das erfolgreiche Startup. Dieses Prinzip wurde vor allem in dem Bestseller „The 100 Dollar Startup“ mehrfach beschrieben.

Jeder neue Kunde kostet Geld

Allerdings: Bei genauerem Hinsehen erscheint das zu kurz gedacht. Denn egal ob es sich um einen Onlineshop, eine Dienstleistung oder ein Hardware-Produkt handelt – zahlungsbereite Kunden fallen ja nicht einfach vom Himmel. Auch die Neukundengewinnung verursacht Kosten und setzt Werbemaßnahmen voraus, die den Kapitalbedarf vieler Geschäftsmodelle schnell in die Höhe treiben.

Nicht wenige Startups sind schon deshalb gescheitert, weil die Kosten für die Akquise der Kunden den auf Dauer von ihnen zu erwartenden Umsatz überstiegen haben. Zum Glück lassen sich beide Parameter relativ einfach ermitteln, sodass der Erfolg des Geschäftsmodells jederzeit überprüft werden kann. Im Folgenden eine kurze Erklärung am Beispiel eines Onlineshops, der Schuhe verkauft.

Customer Acquisition Cost (CAC) ermitteln

Wie teuer ein Neukunde für den Online-Schuhhändler ist, lässt sich anhand der Customer Acquisition Cost (CAC) ermitteln. Je günstiger diese sind, desto wirksamer die eigenen Marketingmaßnahmen.

Um den CAC zu berechnen, addiert man einfach alle Marketingausgaben einschließlich der Gehälter von verantwortlichen Mitarbeitern über einen festgelegten Zeitraum auf und dividiert diese Summe durch die Anzahl der Neukunden, die in dieser Zeit tatsächlich gewonnen wurden. Auf diese Weise verschafft man sich einen ersten Überblick: Gibt der Onlineshop pro Monat beispielsweise 15.000 Euro für das Marketing (SEO, Facebook-Werbung, E-Mail-Marketing oder PR) aus und gewinnt 1.500 Kunden, beträgt der CAC insgesamt zehn Euro.

Egal was unterm Strich für eine Zahl herauskommt – diese sagt noch nichts darüber aus, wie erfolgsversprechend ein Startup wirklich ist. Denn was fehlt ist ja noch das Verhältnis zum geschätzten Umsatz, den ein neu gewonnener Kunde den Onlineshop über die Dauer einer Geschäftsbeziehung in die Kassen spült.

Customer Lifetime Value (CLV) ermitteln

Deshalb muss noch der sogenannte Customer Lifetime Value (CLV) ermittelt werden. Im Deutschen spricht man häufig auch vom Kundenwert. Je größer der Wert, desto mehr finanziellen Spielraum gibt es für die Akquise und Pflege neuer Kunden. Die Berechnung ist im Vergleich zum CAC etwas komplexer. Es gibt mehrere Herangehensweisen mit unterschiedlichen Variablen, die je nach Art und Alter des Geschäftsmodells voneinander abweichen können.

Um den CLV zu berechnen, addiert man aber in seiner einfachsten Form zunächst alle Umsätze, die ein Kunde innerhalb eines festgelegten Zeitraums (in der Regel ein Jahr) einbringt. Hiervon zieht man dann die Kundenmarge ab – die ergibt sich aus der Multiplikation des durchschnittlichen Warenwerts, der Anzahl der Käufe pro Jahr und der durchschnittliche Profitmarge in Prozent. Jetzt muss ich nur noch wissen, wie loyal die Kunden im Durchschnitt eigentlich sind. Hier gehen wir mal davon aus, dass ein Kunde dem Onlineshop rund vier Jahre erhalten bleibt.

Als zusammenfassendes Rechenbeispiel: Ein Kunde bestellt in dem Onlineshop zweimal jährlich ein neues Paar Schuhe für jeweils 70 Euro. Die durchschnittliche Profitmarge des Shops liegt bei 30 Prozent (21 Euro pro Bestellung). Wenn der Kunde also nach spätestens vier Jahren abspringt, beträgt der CLV insgesamt 168 Euro.

Fazit

Sobald CLV und CAC ermittelt wurden, kann ein Startup relativ verlässliche Aussagen darüber treffen, wie wirtschaftlich das Geschäftsmodell auf Dauer ist. Hierzu werden die beiden Kennzahlen einfach miteinander in Beziehung gesetzt. Der CLV (168 Euro) wird also durch den Wert des CAC (10 Euro) geteilt. Die daraus resultierende CLV:CAC-Rate verrät, wie hoch die Ausgaben für die Akquise eines Neukunden sind im Vergleich zum erwarteten Gewinn, den er dem Onlineshop für Schuhe pro Jahr beschert. In unserem Beispiel kommen wir auf einen Wert von 16,8.

Ist dieser nun gut oder schlecht? Er ist sehr gut. Denn für ein erfolgreiches Geschäftsmodell sollte die Rate mindestens bei eins liegen. Nur dann stehen die Kosten für die Neukundengewinnung im Gleichgewicht mit dem zu erwartenden Umsatz. Je höher der Wert abhängig von der Art des Geschäftsmodells ist, desto effektiver arbeitet natürlich das Marketing. Auch das Budget lässt sich dann nach oben und unten flexibel anpassen. Sollte der Wert unter eins liegen, ist eine Optimierung des Marketing-Mixes mit Blick auf Kosten und Nutzen empfehlenswert.

Quelle: http://t3n.de/

BACB SpeedDating

Am 14. Oktober 2017 findet das traditionelle SpeedDating in Kooperation mit dem Business Angels Club Berlin-Brandenburg e.V. (BACB) auf der deGUT statt. Fünf ausgewählte Kandidaten dürfen den Business Angels und dem Messepublikum auf der deGUT ihr Konzept vorstellen. Die überzeugendsten Ideen erhalten ein Coaching zur Weiterentwicklung des Unternehmens.

Der BACB und seine Mitglieder engagieren sich als ehrenamtliche Mentoren und unterstützen Unternehmerpersönlichkeiten beim Aufbau wirtschaftlich nachhaltiger Organisationen – nicht nur durch ihre Kompetenz, sondern auch durch die Vermittlung von Kontakten.

Unter allen Anmeldungen werden fünf Bewerber ausgewählt, die beim SpeedDating auf der deGUT am 14. Oktober um 11.00 Uhr in acht Minuten ihr Konzept präsentieren. Der BACB wird Sie Anfang Oktober informieren, ob Sie dabei sind. Viel Erfolg!

Bewerben Sie sich hier bis zum 9. September 2017.

Quelle: http://www.degut.de/bacb-speeddating

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Was Start-ups wollen – IHK-Organisation legt Maßnahmenkatalog vor

Was muss hierzulande geschehen, damit aus guten Ideen mehr gute Unternehmen werden? Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat Empfehlungen zur Unterstützung innovativer und wachstumsstarker Gründungen zusammengestellt.

Cover "Was Start-ups wollen"

„Bei den Unternehmensgründungen verschenkt Deutschland enormes Potenzial“, warnte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben im Gespräch mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. „Viele Menschen wollen ihre guten Ideen unternehmerisch umsetzen.“

Bei ihren Gründertagen 2016 hatten die Industrie- und Handelskammern (IHKs) einen Besucherzuwachs um gut 30 Prozent erlebt, berichtete Wansleben. „Allerdings gehen viele Interessenten nach dem ersten ‚Hereinschnuppern‘ dann doch nicht den weiteren Weg.“ Das zeige sich beispielsweise an der eher rückläufigen Zahl der in den IHKs geführten konkreten Beratungsgespräche.

„Um diese Lücke zu schließen, ist auch die Politik gefordert“, betonte der DHK-Hauptgeschäftsführer. „Wo anzusetzen ist, zeigt unsere Umfrage bei innovationsstarken Start-ups.“ Die IHK-Organisation hatte rund 300  Jungunternehmer gefragt, was am Gründerstandort Deutschland jetzt geschehen muss. Daraus hat sie Empfehlungen abgeleitet, die rechts oben im PDF-Format abrufbar sind.

An erster Stelle auf dieser Start-up-Agenda für Deutschland steht eine deutliche Vereinfachung bei den Anträgen für öffentliche Förderung, gefolgt von einer Verringerung der Komplexität der Besteuerung und einem leichteren Zugang zu Beteiligungskapital.

Derzeit würden in Deutschland jährlich gut 900 Millionen Euro an Venture Capital investiert, sagte Wansleben. Der internationale Vergleich zeige die Dringlichkeit des Handlungsbedarfes: Um mindestens den Durchschnitt der OECD-Länder zu erreichen, seien rund 600 Millionen Euro zusätzlich nötig.

Quelle und Download: https://www.dihk.de/

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Frauen in deutschen Start-ups noch in der Minderheit

Der Frauenanteil beträgt im Durchschnitt 27 Prozent. Nur in jedem sechsten Start-up (17 Prozent) ist mindestens die Hälfte der Beschäftigten weiblich. Gleichzeitig sagen drei von vier Gründern (77 Prozent), dass sie sich mehr Bewerbungen von Frauen wünschen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 250 Start-up-Gründerinnen und -Gründern.

Mehr als jedes zweite Start-up (54 Prozent) gibt an, sich aktiv um mehr Frauen als Mitarbeiterinnen zu bemühen. Acht von zehn (84 Prozent) versuchen, familienfreundliche Arbeitsbedingungen wie Teilzeit oder Homeoffice zu ermöglichen, von denen alle Mitarbeiter profitieren. In vier von zehn Start-ups (41 Prozent) werden weibliche Nachwuchstalente gezielt gefördert. Gründerinnen setzen hier einen deutlichen Schwerpunkt: Von ihnen geben 59 Prozent an, weibliche Nachwuchstalente gezielt weiterbringen zu wollen.

Fragt man nach den Gründen für den geringen Frauenanteil in Start-up-Teams, gibt es deutliche Unterschiede zwischen Gründern und Gründerinnen von Start-ups. So sagt mehr als jeder zweite Gründer (56 Prozent), es gebe in der Tech-Szene nur wenige qualifizierte Frauen, daher sei ihr Anteil in den Start-ups gering. Unter den Gründerinnen stimmt nur jede Dritte (32 Prozent) dieser Aussage zu. Umgekehrt gibt nur jeder dritte Gründer (32 Prozent) an, Frauen hätten es in der Tech-Szene grundsätzlich schwer, unter den Gründerinnen sehen das jedoch 54 Prozent so.

In einem Punkt sind sich Gründerinnen und Gründer aber weitgehend einig: In der Start-up-Szene ist die Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern höher als in der etablierten Wirtschaft. Das sieht jeweils mehr als die Hälfte so: 57 Prozent der Gründerinnen und sogar 69 Prozent der Gründer.

Weitere Informationen und Quelle:www.bitkom.org

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Gründerpaten zeigen Geflüchteten den Weg in die Selbstständigkeit

BMWi und Wirtschaftsjunioren starten Projekt “Start-Up Your Future”

Deutschland braucht mehr Gründergeist. Zusammen mit dem Bundeswirtschaftsministerium haben die Wirtschaftsjunioren Deutschland deshalb das Projekt „Start-Up Your Future: Gründerpatenschaften“ ins Leben gerufen. Das Ziel: Geflüchtete in Deutschland den Weg in die Selbstständigkeit zu erleichtern und sie auf ihrem Weg zu unterstützen.

Begleitet werden die Geflüchteten dabei von jenen, die sich am besten mit Gründungen auskennen: Unternehmern. Alexander Kulitz, Bundesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Deutschland, sieht die Einbindung von Unternehmerinnen und Unternehmern in das Projekt als einen großen Vorteil: „Als größter Verband junger Wirtschaft haben wir viele Mitglieder, die selber gegründet haben und wissen, worauf es bei der Existenzgründung ankommt.“ Die Unternehmerinnen und Unternehmer zeigen als Gründerpaten ehrenamtlich verschiedene Optionen der Selbstständigkeit auf, schärfen die Kompetenzen der Geflüchteten und stärken deren Gründerpersönlichkeiten. Außerdem bündelt das Projekt bereits bestehende Kompetenzen, Akteure und Informationen, zeigt konkrete Wege auf und hilft, Experten und Unterstützer vor Ort zu vermitteln.

Die Gründerpatenschaften werden vorerst in der Region Berlin-Brandenburg erprobt und während der Projektlaufzeit evaluiert. Auf Basis dessen werden dann Handlungsempfehlungen für einen möglichen bundesweiten Roll-Out entwickelt. Dabei geht es nicht nur um eine Integration der Geflüchteten in die Erwerbstätigkeit, sondern vor allem auch um gesellschaftliche Integration, zum Beispiel durch die enge Einbindung der Teilnehmer in das bundesweite Netzwerk der Wirtschaftsjunioren mit seinen rund 10.000 Mitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft. Unternehmer, die Interesse haben, Gründerpaten zu werden, können das Projektbüro unter startupyourfuture@wjd.de kontaktieren.

Weitere Informationen: https://www.unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de/

Quelle: http://www.gruendungsnetz.brandenburg.de/

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