Brand-Storytelling: Warum Marken eine Geschichte erzählen müssen

Storytelling endet nicht bei Produkten und Kampagnen. Marken brauchen eine Kernbotschaft, auf die sie aufbauen können. Wir zeigen euch, wie gutes Brand-Storytelling funktioniert.

 

Schon längst geht es im Marketing um mehr als nur Slogans. Wer seine Zielgruppe wirklich begeistern und zu treuen Anhängern machen will, muss Geschichten erzählen. Geschichten berühren Menschen und schaffen Identifikationsmöglichkeiten. Doch anstatt beim Storytelling nur über die nächste Kampagne nachzudenken, sollten sich Marken auf Brand-Storytelling konzentrieren.

Die Kraft von Brand-Storytelling

Geschichten sind ein starkes Kommunikationsmittel. Sie gehen über die informative Ebene hinaus auf eine emotionale. Geschichten zu lesen, zu hören oder zu sehen sorgt für ein fühlbares Erleben des Inhaltes und für eine Identifikation mit dem Gegenstand der Geschichte.

Brand-Storytelling erlaubt es Marken und Unternehmen, auf einer tieferen Ebene mit ihrer Zielgruppe in Verbindung zu treten. Kunden haben einen immer größeren Einfluss auf ihren Medienkonsum. In Zeiten von Streaming und zeitversetztem Fernsehen wird die Toleranz gegenüber plakativer, anbiedernder Werbung immer geringer. Bloße Slogans reichen nicht mehr aus, um die Aufmerksamkeit und – noch viel wichtiger – das Engagement der Kunden zu gewinnen. Marketer müssen zu Geschichtenerzählern werden und eine Geschichte entwickeln, mit der sich Kunden identifizieren können und die für sie ein Erlebnis schafft. Eine erfolgreiche Brand-Story gibt der Zielgruppe ein umfangreiches Bild davon, wofür die Marke steht, und inspiriert zu Interaktion. Sie vermittelt eine Lebensgefühl und übersetzt die DNA einer Firma – also das, was sie im Kern ausmacht – in ein erlebbares Narrativ.

Was ist Brand-Storytelling überhaupt?

Damit aus mittelmäßigem Content wirklich gute Geschichten werden, braucht es eine Kernbotschaft, auf die alle Inhalte einer Marke abgestimmt werden. Beim Brand-Storytelling geht es also darum, das, was eine Marke ausmacht, zu einer zusammenhängenden Geschichte zu verweben. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Entstehungsgeschichte
  • Visionen und Werte
  • Kunden und Projekte
  • Ziele

Doch Brand-Storytelling ist mehr als die Summe dieser Teile. Es geht darum, eine Identität der Marke zu schaffen, die die Grundlage jeder zukünftigen Geschichte, die um ein Produkt herum gesponnen wird, bildet. Die Kerngeschichte macht aus einem Unternehmen eine Marke und ist somit Bestandteil der Corporate Identity. Dabei setzt sich diese Brand-Story jedoch aus mehr zusammen als aus dem, was du den Menschen über dich und deine Marke erzählst. Dazu gehört auch, was Kunden von deiner Marke halten und glauben, basierend auf ihren Erlebnissen mit dir und deiner Marke. Brand-Storytelling hört also nicht bei einer Über-uns-Seite und einem Image-Film auf. Es umfasst alle Signale, die von deinem Unternehmen ausgehen: in Social-Media-Posting, in Interviews, bei öffentlichen Auftritten, in Bewertungen und vielem mehr.

Mit 5 Schritten zur Brand-Story

Eine authentische und ansprechende Markengeschichte zu erzählen, ist nicht unbedingt einfach, jedoch ebenso wichtig wie eine Marktanalyse oder das Aufstellen von Personae. Diese fünf Schritte helfen dir dabei, deine Brand-Story zu entwickeln und umzusetzen.

Schritt 1: Identifiziere die Bestimmung einer Marke

Jede Geschichte beginnt mit der Vorstellung der Protagonisten. Sie bekommen eine Hintergrundgeschichte und eine Handlungsmotivation. Eine Brand-Story fängt demnach damit an, woher das Unternehmen kommt und was dessen Mission ist. Warum wurde die Marke gegründet? Was ist ihr Anspruch an sich selbst? Welche Hürden galt es auf dem Weg zur Gründung zu überwinden? Wer waren wichtige Wegbereiter und Begleiter? Das Wissen um die Wurzeln schafft (Selbst-)Vertrauen und eine Verbindung zwischen der Herkunft und dem, was das Unternehmen jetzt tut.

Schritt 2: Erkenne das Wertversprechen deiner Marke

Die Frage, warum du tust, was du tust, solltest du nicht damit beantworten, dass es deine Leidenschaft oder dein Lebensziel ist. Wenn du deine Brand-Story gut erzählst, sollte das bereits allen klar sein. Um das Wertversprechen deiner Marke zu erkennen, musst du ihre Daseinsberechtigung aufzeigen. Sicherlich gibt es andere Unternehmen, die ähnliche Produkte, Dienstleistungen oder Lösungen anbieten wie du und ebenso mit Leidenschaft an ihre Mission herangehen. Stelle heraus, was dich so einzigartig macht. Welche individuellen Überzeugungen haben zum Entstehen deiner Marke beigetragen? Was hebt deine Marke von anderen ab?

Schritt 3: Finde deine Stimme

Authentizität und Konsistenz gehören zu den wichtigsten Kriterien von gutem Brand-Storytelling. Es kommt daher nicht nur darauf an, was du erzählst, sondern auch, wie du es erzählst. Die Tonalität, mit der du deine Brand-Story erzählst, muss authentisch sein und deine Werte, deine DNA widerspiegeln und über alle Kommunikationskanäle hinweg konsistent sein. Sie muss aber auch auf deine Zielgruppe abgestimmt sein und diese auf persönliche und zugängliche Weise ansprechen. Wenn möglich, sollte Branchenjargon vermieden und durch eine verbraucherfreundliche Sprache ersetzt werden. Das macht eine Marke authentisch und menschlich und hebt sie vom Strom der Buzzword-überladenen Inhalte ab.

Schritt 4: Gestalte deine überspannende Markengeschichte

Wenn du deine Inhalte und deine Stimme gefunden hast, kannst du daraus deine Brand-Story entwickeln. Dabei solltest du dich auf die klassischen Elemente einer Erzählung konzentrieren:

  • Einleitung, steigende Handlung, Höhepunkt, fallende Handlung und Auflösung: Wo liegen die Anfänge der Marke? Was ist ihre Mission? Welche Brüche und Hindernisse galt es zu überwinden? Wie hat es die Marke letztendlich geformt?
  • eine sympathische, zugängliche Hauptfigur
  • einen Konflikt, eine Anspannung oder Ungewissheit, um das Interesse zu halten
  • ausreichend Informationen zum Verständnis, aber auch nicht zu viele Informationen, um die Neugier zu halten

Schritt 5: Übersetze deine Brand-Story in Storylines

Die Brand-Story bildet den Überbau für jedes weitere Storytelling oder Content-Marketing einer Marke. Egal, ob es um eine Produktkampagne, um Insights oder Referenzen geht: Die Brand-Story muss als grundlegende DNA stets durchschimmern. Jede Geschichte muss sich auf diese eine Kernbotschaft beziehen und mit ihr verknüpft sein. Das führt nicht nur zu einer Stärkung des Wiedererkennungswertes einer Marke, sondern erhöht auch das Vertrauen und die Identifikationskraft. Je häufiger deine Zielgruppe deine Brand-Story oder Teile davon hört, desto vertrauenswürdiger und vertrauter wird diese und desto differenzierter wird das Gefühl, das deine Marke vermittelt.

Eine unendliche Geschichte

Die Popkultur zeigt: Die besten Geschichten sind die, die nicht einfach irgendwann aufhören. Auch wenn der eigentliche vom Autor entwickelte Erzählstrang abgeschlossen ist, leben diese Geschichten fort: in Spin-Offs, Fanfictions, -filmen und -wikis. Man denke nur an den schier unendlichen Geschichtenkosmos, der sich um Harry Potter entwickelt hat.

Genauso sollte es sich mit Brand-Storys verhalten. Sie bilden das Fundament für das Vertrauen, das Kunden in eine Marke legen. Aber nur ihre persönlichen Erfahrungen können dieses Vertrauen festigen. Ruhe dich also nicht auf deiner Brand-Story aus, sondern mache sie für deine Kunden erfahrbar und erlebbar. Ermutige sie dazu, deine Geschichte weiterzuerzählen und mit ihren eigenen Erfahrungen anzureichern. Brand-Storytelling ist nicht nur die Grundlage für alle weiteren Geschichten, die Unternehmen selbst entwickeln, sondern auch für user-generated Content. Eine Brand-Story kann daher nie abgeschlossen sein, sondern sie wächst mit der Interkation mit Kunden.

Quelle: http://t3n.de

Nebenberuflich gründen: So startest Du dein Unternehmen nebenher

Viele Gründer und Freiberufler fangen erst einmal nebenberuflich mit ihrem Geschäft an. Das ist vernünftig, entbindet dich aber nicht von einigen unternehmerischen Pflichten. Darauf musst du achten.

Das Risiko, ein Unternehmen zu gründen oder dich selbständig zu machen, kannst du verringern, indem du erst einmal neben deinem bisherigen Job nebenberuflich gründest. Das setzt natürlich voraus, dass du das aufgrund deines Arbeitsvertrags überhaupt darfst. Im Zweifelsfall solltest du einfach mit deinem Vorgesetzten sprechen. Lote dabei auch aus, ob und inwiefern es zu Interessenkonflikten zwischen deinen beiden Betätigungen kommen kann, beispielsweise wenn du eine Dienstleistung anbietest, die sich mit der deines Arbeitgebers ins Gehege kommt. Arbeitsrechtlich problematisch wird es immer dann, wenn deinem Arbeitgeber eine Konkurrenz durch deine nebenberufliche Tätigkeit entsteht, du deinen Haupt- und Nebenerwerb nicht sauber trennst oder du deinen Urlaub dazu nutzt, nebenberuflich tätig zu sein. Das ist nämlich arbeitsrechtlich gesehen nicht Sinn des Erholungsurlaubs. In aller Regel wirst du deine nebenberufliche Tätigkeit zumindest bei deinem Arbeitgeber anzeigen müssen – Näheres regelt dein Anstellungsvertrag.

Gründen: Nebenberuflich anfangen liegt im Trend

Grundsätzlich gehörst du mit dem nebenberuflichen Gründen sogar zu einer Mehrheit: Lauf KfW-Gründungsmonitor gründen fast zwei Drittel aller Existenzgründer in Deutschland erst einmal nebenbei. 2016 waren es 424.000 Nebenerwerbsgründer zu 248.000 Vollerwerbsgründern. Insgesamt gab es übrigens immerhin 140.000 digitale Gründer. Während aufgrund der vergleichsweise guten Arbeitsmarktlage die Zahl der Notgründungen weiter rückläufig ist, ist die Zahl der Chancengründungen zwar ebenfalls gesunken, der Anteil an den gesamten Gründungen steigt aber.

Nebenberuflich gründen: Der erste Weg führt zum Finanzamt

Formell ist es gar nicht so schwierig, ein Unternehmen zu gründen. In jedem Fall musst du eine nicht-angestellte Betätigung dem Finanzamt mitteilen. Dieses wird dir dann eine passende Steuernummer und gegebenenfalls eine Umsatzsteuer-ID zuteilen, sofern du umsatzsteuerpflichtig bist. Das ist immer dann der Fall, wenn du über bestimmte Umsatzgrenzen hinauskommst. Diese liegen im ersten Jahr der Gründung bei 17.500 Euro, danach bei in den jeweiligen Folgejahren erwarteten 50.000 Euro. Auch das spricht übrigens dafür, erst einmal nebenberuflich zu gründen, weil du dann im Jahr der Umstellung auf die Hauptberuflichkeit nur auf diese höhere Grenze aufpassen musst.

Das Finanzamt hält hierfür einen Bogen zur steuerlichen Erfassung bereit, den du mit Bedacht ausfüllen solltest. Hier werden unter anderem deine finanziellen Einkünfte und geplante Umsätze abgefragt – Daten, die du in vielen Fällen noch gar nicht haben wirst. Gerade wenn du hier am Anfang etwas konservativ rechnest, solltest du eine entsprechende Rücklage bilden, falls du dem Luxusproblem begegnest, dass du deinen angestrebten Umsatz überschreitest. Du musst in diesem Fall natürlich dann auch die entsprechenden Steuern zahlen, dann aber erst im Rahmen der Steuererklärung im Folgejahr. Bei höheren geplanten Einkünften kann und wird das Finanzamt entsprechende Steuervorauszahlungen festsetzen – je nach Umsatz entweder vierteljährlich oder monatlich. Du solltest auf jeden Fall entsprechende Zahlungsfristen einhalten.

Auch nebenberuflich gilt: Auf Kammern und Berufsverbände achten

Neben der Anmeldung beim Finanzamt musst du dich auch bei einer entsprechenden berufsständischen Kammer oder der IHK melden, sofern deine ausgeübte Tätigkeit darunter fällt oder zumindest ein Gewerbe anmelden. Bei einigen freien Berufen ist das dagegen nicht der Fall – hier bist du, wie der Name vermuten lässt, als Freiberufler tätig. Hierunter fallen etwa Ärzte, Anwälte, Steuerberater, Journalisten, Architekten und Übersetzer (eine vollständige Liste der „Katalogberufe“). Letztendlich hängt es aber im Grenzfall davon ab, was deine vorwiegende Tätigkeit ist – Ansprechpartner hierfür ist wiederum das Finanzamt. In den meisten Umfeldern rund um die Digitalwirtschaft erfolgt die Gründung zudem über das Gewerbeamt. Auszufüllen sind auch hier entsprechende Formulare.

Dabei solltest du dich auch über die verschiedenen Rechtsformen und die damit verbundenen Rechte und Pflichten informiert haben. Wenn du es möglichst einfach willst, gehst du als Einzelunternehmer an den Start, haftest dann aber gegebenenfalls mit deinem gesamten Vermögen. Schon deswegen solltest du bei einer Gründung, auch wenn es sich „nur“ um Nebenberuflichkeit handelt, einen Gründungscoach oder Rechtsberater hinzuziehen.

Gewerbesteuerpflichtig bist du, wie der Name schon sagt, immer dann, wenn du eine Tätigkeit betreibst, die als Gewerbe eingestuft wird, also eben nicht freiberuflich ist. Auch hier gelten bestimmte Ausnahmen und Regeln. So muss die Erwirtschaftung von Gewinnen angestrebt werden. Außerdem gibt es einen Freibetrag für Personengesellschaften in Höhe von 24.500 Euro.

Warum das Versicherungsthema als nebenberuflicher Gründer deutlich einfacher ist und wie du mit der Buchhaltung klar kommst …

Quelle und ganzer Artikel: http://t3n.de

Technische Hochschule Brandenburg lädt zu verschiedenen Veranstaltungen ein

Die Technische Hochschule Brandenburg, vertreten durch das Zentrum für Gründung und Transfer, lädt zu folgenden Veranstaltungen ein:

• 25. Oktober 2017 / GründungsWegweiser „Steuer-Basics für Gründer: Was Ihr wissen solltet!“ / Weitere Informationen hier
• 26. Oktober 2017 / Workshop „Storytelling“ / Weitere Informationen hier.
• 14. November 2017 / GründungsWegweiser „Die Qual der Wahl: Was Ihr über Rechtsformen wissen solltet!“ / Weitere Informationen hier
• 13. Dezember 2017 / GründungsWegweiser „Erfolgreich kollaborieren: Survival Tipps für Teams“ / Weitere Informationen hier.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung wird erbeten.

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Anmeldung ab jetzt möglich: Cash & Coffee: unternehmerische Ideen erfolgreiche finanzieren (14.11.2017)

Am 14.11.2017 von 15 bis 18.30 Uhr (IHK Potsdam) sind Sie von den Partnern des Gründerforum Potsdam herzlich eingeladen: Mit „Cash & Coffee“ erhalten Sie eine ganzheitliche Perspektive zum Thema Finanzierung (Hausbankfinanzierung, Crowdfunding, Einbindung von Fördermitteln, Wagniskapital, Mikrokredite) von unternehmerischen Vorhaben. Vor Ort stehen die Vertreter der regionalen Förder- und Hausbanken für Beratungsgespräche zur Verfügung. Hier können Sie sich für die Veranstaltung anmelden. Nähere Informationen finden Sie auch im Veranstaltungskalender.

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Start-Up Your Future: Geflüchtete gründen Unternehmen in Berlin und Brandenburg

 
Start-Up Your Future

© WJD/Gerhard Leber

Bundesministerin Brigitte Zypries hat heute das erste Patentreffen des Pilotprojekts „Start-Up Your Future“ im Haus der Deutschen Wirtschaft eröffnet. Im Austausch zwischen Geflüchteten, deren Gründerpaten und der Ministerin wurde deutlich: Unternehmensgründungen von Geflüchteten können funktionieren und bereichern die Gründungslandschaft in Deutschland. Erste Gründerpartnerschaften starten in Berlin und Brandenburg.

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries: „Viele Geflüchtete wollen sich gerne selbständig machen, wissen aber nicht, was zu tun ist. Die Gründerpaten helfen mit ihrer Erfahrung, die Anforderungen zu bewältigen und leisten so einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Teilhabe und Integration von Geflüchteten.“

Auch Alexander Kulitz, Bundesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Deutschland, unterstreicht die Bedeutung von „Start-Up Your Future“: „Das Projekt der Wirtschaftsjunioren zeigt, dass Geflüchtete in Deutschland über die berufliche Selbständigkeit einen Beitrag zu Wachstum und Wohlstand leisten möchten. Dabei stellen wir fest: Die junge Wirtschaft kann Integration und Geflüchtete können Wirtschaft.“ Das Projekt habe das Potential, das Bild von Geflüchteten in Deutschland nachhaltig zu verändern, so Kulitz weiter.

Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Pilotprojekt wird von den Wirtschaftsjunioren Deutschland umgesetzt. Das Ziel ist es, Geflüchteten in Berlin-Brandenburg den Einstieg in die berufliche Selbstständigkeit als Erwerbsoption zu erleichtern. Bei „Start-Up Your Future“ unterstützen Gründerpaten Geflüchtete beispielsweise über Mentorenschaften individuell bei der eigenen Unternehmensgründung. Das Pilotprojekt ist Teil der Initiative „Die Neue Gründerzeit“ des BMWi und läuft bis Ende 2018.

Quelle: http://www.bmwi.de/

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Regionaler EU-Förderdialog 2017 am 26.10.2017 in Potsdam

Planen Sie lokale, nationale oder grenzüberschreitende Projekte? Wollen Sie Ihre Kapazitäten erweitern, innovative Technologien in Ihre Prozesse integrieren, Dienstleistungen voranbringen oder neue Märkte erschließen? Benötigen Sie dafür finanzielle und strategische Unterstützung?

Unterstützungsmöglichkeiten bieten hier europäische Förderprogramme! Die Praxis zeigt allerdings, dass diese sehr undurchsichtig sind, so dass Interessierte die Lianen vor lauter Förderdschungel nicht mehr sehen.

So soll es natürlich nicht sein! Lernen daher auch Sie die EU zu verstehen! Sie will Ihnen doch nur helfen!

Zeit: 26. Oktober 2017 | 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr

Ort: Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH | Babelsberger Straße 21 | 14473 Potsdam

Damit eine optimale Vorbereitung abgestimmt auf Ihre Bedarfe möglich ist, nennen Sie bei der Anmeldung gerne in Schlagwörtern, was Sie für Ihre Unternehmung benötigen bzw. schon immer wissen wollten.

  • Forschung | Entwicklung (z.B. EU-Förderung für KMU)
  • Markterschließung (z.B. Markterschließungsrichtlinie)
  • Weiterbildung | Qualifizierung (z.B. Erasmus für Jungunternehmen)

Wenn Sie konkrete Vorhaben bzw. Projektideen besprechen möchten, sind im Nachgang der Veranstaltung individuelle Beratungsgespräche möglich.

Als Aufwendungspauschale (für Catering, Raum, etc.) wird pro Teilnehmer ein Registrierungsentgelt in Höhe von 20,00 EUR zzgl. gesetzlicher Mwst. erhoben.

weitere Informationen: Ulrike Munz (ulrike.munz@wfbb.de, 0331 – 730 61-318)

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Praxisnahe Hilfe bei der Digitalisierung: Förderprogramm „go-digital“

Heute startet die zweite Phase des Förderprogramms „go-digital“, mit dem das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich des Handwerks dabei unterstützt, die Digitalisierung im eigenen Betrieb voranzutreiben. Ab sofort können für Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten Projektanträge für „go-digital“ gestellt werden.

Bundeswirtschaftsministerin Zypries: „Für den künftigen Erfolg von Unternehmen ist es wichtig, neue Geschäftsfelder zu erschließen und die Digitalisierung in den Geschäftsprozessen fest zu etablieren. Unser Programm „go-digital“ unterstützt gerade kleine und mittlere Unternehmen bei diesem Prozess. Praxisnahe Beratungsleistungen werden geboten, damit KMU mit den technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen im Online-Handel, bei der Digitalisierung des Geschäftsalltags und dem steigenden Sicherheitsbedarf bei der digitalen Vernetzung Schritt halten können. Das geht von der Analyse bis zur Umsetzung konkreter Maßnahmen. Die Unternehmen werden entlastet, können sich in der digitalen Welt orientieren und deren Chancen nutzen. So treten sie besser gewappnet in den zunehmenden internationalen Wettbewerb.“

Die ersten 200 autorisierten Beratungsunternehmen werden ab heute für „go-digital“ autorisiert. KMU können zukünftig auf das für sie passende Beratungsunternehmen auswählen, um sich unternehmensspezifisch beraten zu lassen. Dabei übernehmen die Beratungsunternehmen die komplette administrative Projektabwicklung von der Antragsstellung bis hin zur Berichterstattung. So kann das Unternehmen wertvolle Zeit in sein Kerngeschäft und die Digitalisierung investieren. „go-digital“ bietet Unterstützung in den Modulen Digitalisierte Geschäftsprozesse, Digitale Markterschließung und IT-Sicherheit.

Weitere Informationen unter: .

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Erfolgreiches Content-Marketing: 5 Regeln für kleine Unternehmen

Content-Marketing kann sich auch für kleinere Firmen lohnen. Eine Infografik gibt euch jetzt fünf Regeln mit auf den Weg, um die Marketing-Technik erfolgreich einzusetzen. 

Content-Marketing lohnt sich nicht nur für die ganz Großen

Beim Content-Marketing steht nicht die positive Darstellung der eigenen Produkte im Vordergrund. Vielmehr geht es darum, potenzielle Kunden durch nützliche oder unterhaltsame Inhalte zu überzeugen. Auf die Art kann sich die eigene Firma durch ihr Know-how profilieren und damit auch gleich beweisen, dass Kunden hier den richtigen Ansprechpartner gefunden haben.

Von der Marketing-Technik können nicht nur große Unternehmen profitieren. Geschickt eingesetzt eignet sich Content-Marketing auch für kleinere Firmen. Je nach gewünschtem Inhaltsformat kostet das Ganze nicht einmal viel Geld. Zeit und Sorgfalt müssen Unternehmen aber natürlich trotzdem einplanen.

Infografik: 5 Regeln für den Einstieg ins Content-Marketing

Um kleinen Firmen beim Einstieg in die Welt des Content-Marketings zu unterstützen, hat Equivityva, ein Anbieter von virtuellen Assistenten, eine Infografik veröffentlicht. Auf der findet ihr fünf Regeln, deren Einhaltung euch dabei hilft, zielgerichteten Content zu erstellen und an den Mann zu bringen.

Ein Klick auf den unten stehenden Ausschnitt öffnet die vollständige Infografik.

Infografik: Content-Marketing für kleine Unternehmen. (Grafik: Equivityva)

Quelle: http://t3n.de/news/content-marketing-kleine-unternehmen

Neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ab Mai 2018

Im Mai 2018 kommt die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) zur Anwendung. Darauf sind Unternehmen kaum vorbereitet. Ein erster Überblick der Änderungen und zu ergreifenden Maßnahmen.

 In dieser Beitragsreihe soll die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) verständlich erklärt werden, sowie Checklisten und Handlungsvorschläge anbieten. Denn angesichts des drastisch erhöhten Bußgeldrahmens, ist Untätigkeit der falsche Weg. Bevor es jedoch an praktische Anforderungen für Einwilligungen, Onlinemarketing, Auftragsverarbeitung und Verzeichnisse von Verarbeitungstätigkeiten geht, muss ein Überblick zu den Änderungen her.

DSGVO: Was ist die Datenschutzgrundverordnung?

Die DSGVO ist ein EU-Gesetz, das unmittelbar in den Mitgliedsstaaten wirkt. Sein Ziel ist es einen einheitlichen Rechtsrahmen zu schaffen. Ob dies gelingt, bleibt abzuwarten. Denn auch heute gleichen sich viele Datenschutzgesetze, werden jedoch von den Datenschutz-Aufsichtsbehörden der einzelnen Länder anders ausgelegt.

So ist es kein Geheimnis, dass im Hinblick auf die Datenschutzpraxis ausländische Unternehmen ihre Dependancen lieber in Irland als in Deutschland eröffnen. Ferner enthält das Gesetz sogenannte „Öffnungsklauseln“, die zum Beispiel im Hinblick auf den Beschäftigtendatenschutz, Datenschutzbeauftragte oder Videoüberwachung nationale Regelungen erlauben. So wird es beispielsweise auch wieder ein deutsches Bundesdatenschutzgesetz geben (BDSG).

Ebenso wird es auch auf der EU-Ebene Spezialgesetze geben, wie die E-Privacy-Verordnung, die gerade verhandelt wird. Sie enthält besondere Regelungen zum E-Mail-Marketing und nach derzeitigem Stand einen erneuten Versuch eine Einwilligungspflicht für Tracking- und Targeting-Cookies sowie vergleichbare Fingerprintingverfahren einzuführen.

Zusammengefasst: Die DSGVO ist zwar ein Schritt zu einer EU-einheitlichen Regulierung. Sie führt jedoch nicht unbedingt zu einer Vereinfachung des Datenschutzrechts.

Stichtag: 25. Mai 2018

Der Stichtag der DSGVO ist der 25. Mai 2018. Hört sich noch weit weg an, doch DSGVO sollte bereits heute beachtet werden. Denn die DSGVO ist bereits in Kraft getreten, entfaltet jedoch erst am 25. Mai 2018 ihre Wirkung. Es gibt weder eine Übergangsfrist noch sonstige Milderungsgründe für Unternehmen, die den Umstieg verpasst haben.

Aus diesem Grund sollten Unternehmen ihre Datenverarbeitungsprozesse bereits heute an die DSGVO anpassen. Denn bisherige Datenverarbeitungen und vor allem Einwilligungen werden nur dann gültig bleiben, wenn sie der DSGVO entsprechen.

Auch Google, Facebook und andere Tech-Giganten werden unmittelbar zur Beachtung des europäischen Datenschutzrechts verpflichtet. Die DSGVO betrifft nicht nur Unternehmen, die in der EU sitzen. Betroffen sind Unternehmen aus sogenannten „Drittstaaten“ außerhalb der EU, die Daten der EU-Bürger verarbeiten. Damit werden vor allem auch US-Anbieter wie Google oder Facebook der DSGVO unterfallen.

Quelle und ganzer Artikel: DSGVO: Diese Änderungen kommen auf dein Online-Business zu (Teil 1)

 

Mehr zur neuen Datenschutzgrundverordnung: 

 

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