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Call for Start-ups: Werde Teil des MediaTech Lab Potsdam 2018!

Kreativraum, Büroflächen, Mentoring für junge Medienunternehmen im MediaTech Lab +++ Bewerbungsfrist bis Ende Januar 2018

Ihr seid ein Start-up der „Future MediaTechnologies“? Ihr sucht Büroflächen, Personal, Kapital, Mentoring? Ihr wünscht Euch ein kreatives Umfeld zur Umsetzung Eurer innovativen Businessideen? Ihr wollt nach Potsdam, dem Hub der deutschen und internationalen Film- und Medienindustrie?

Dann gewinnt das volle MediaTech Lab Package des brandenburgischen Wirtschaftsministeriums und des MediaTech Hub Potsdam und startet durch!

Bewerbt Euch mit Eurem Unternehmenskonzept bis zum 31. Januar 2018, überzeugt unsere namenhafte Jury aus Investoren und führenden Unternehmerpersönlichkeiten und gewinnt neben Büroflächen auch Euer persönliches Mentoring und jede Menge nützlicher Kontakte.

Potsdam ist der MediaTech Hub Deutschlands. Hier treffen Virtual und Augmented Reality auf Entscheider der Medien- und Filmindustrie. Hier entsteht Zukunftstechnologie!  Ausgezeichnet als einer von zwölf deutschlandweiten Hubs, zählt Potsdam zu den Innovationszentren Deutschlands.

In der Medienstadt Babelsberg entsteht eine gemeinsame Büroetage für junge Unternehmen sowie Existenzgründerinnen und -gründer aus der Medientechnologie-Branche. Die Flächen werden im Rahmen eines Wettbewerbs vergeben. Ziel ist es, einen Kreativraum zur Verfügung zu stellen und gleichzeitig günstige Rahmenbedingungen für ein Netzwerk zu schaffen.

Angesprochen sind junge und in Gründung befindliche Unternehmen aus Bereichen wie Digital Engineering, 3D-Druck sowie insbesondere den Virtual-, Augmented-  oder Mixed-Reality-Technologien. Der Gewinn umfasst einen Mietzuschuss von 80 Prozent der Bruttokaltmiete für die Dauer von 21 Monaten sowie ein individuelles Betreuungsprogramm. Bewerbungen können bis zum 31. Januar 2018 auf http://www.mediatechhub-potsdam.de/lab eingereicht werden. Mietbeginn ist der 1. April 2018.

Andrea Peters, Leiterin des kommissarischen Hub Managements des MediaTech Hub Potsdam: „Start-ups brauchen Räume zum Ausprobieren, Coaching, Zugang zu Netzwerken, erfahrenen Branchenexperten und Investoren. Und sie brauchen Gelegenheiten, um sich in Peergroups mit anderen Gründerinnen und Gründern auszutauschen. All das bietet das neue MediaTech Lab.“

Über den MediaTech Hub Potsdam

Seit April 2017 ist Potsdam einer von zwölf vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ausgewählten Digital Hubs. Potsdam hat sich dabei auf seine Rolle als Vorreiter im Bereich „MediaTech“ fokussiert und im MediaTech Hub Potsdam ein Netzwerk von Unternehmen, Startups, Investoren, Institutionen, Universitäten und Forschungseinrichtungen aus den Kernbranchen Medientechnologie, Film, Virtual Reality, Digital Engineering, Edutainment, Data Visualisation, Gamification sowie Schnittstellenbranchen zusammengestellt. Von der industriellen Fertigung, Digital Engineering, Virtual/Mixed Augmented Reality bis Volumetrie verändern die „Future Media Technologies“ die gesamte Wertschöpfungskette der Medien-, Entertainment und Filmbranche. Die Akteure des MediaTech Hub Potsdam arbeiten gemeinsam intensiv daran, dieses Zukunftsthema und damit die Industrie 4.0 im Filmbereich voranzutreiben. Dabei ist der weltweite Know-How Austausch für die Entwicklung innovativer Ideen elementar. Mehr unter http://mediatechhub-potsdam.de/lab.

Kontakt für Bewerbung:

Claudia Wolf

wolf@mediatechhub-potsdam.de

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TechCode erhält das BVIZ-Qualitätsprädikat „annerkanntes Innovationszentrum“


Übergabe der Auszeichnung „Anerkanntes Innovationszentrum“ an TechCode Accelerator (Germany) TCAC GmbH; v.l.n.r. Till Ammelburg (TechCode), Emon Wang (Techcode), Andrea Glaser (BVIZ), Julian Kahl (Techcode), Jasmin Zhang (Techcode) bei der deGUT 2017

 

Als deutschlandweit erster Accelerator hat TechCode sich dem Audit des Bundesverbandes der Deutschen Innovations-, Technologie- und Gründerzentren (BVIZ) gestellt und bekommt nach erfolgreicher Evaluierung das Gütesiegel „anerkanntes Innovationszentrum“ verliehen. Die Zertifizierung unterstreicht die Qualität der umfangreichen Aktivitäten von TechCode, dem ersten chinesischen Gründerzentrum in Deutschland mit Standorten in Berlin und Potsdam. BVIZ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Glaser betont: „Mit dem TechCode und seinen Besonderheiten wurde zum ersten Mal nach den BVIZ-Qualitätskriterien ein Accelerator erfolgreich auditiert. Mit detaillierten Einblicken konnten sich die Auditoren von der hervorragenden Arbeit und ausgezeichneten Unterstützung der Startups überzeugen. TechCode ist auf dem richtigen Weg!“ Damit gehört TechCode dem Kreis von deutschlandweit nur 30 Innovationszentren an, die die Auditierung erfolgreich durchlaufen haben.

Das begehrte Prädikat „annerkanntes Innovationszentrum“ wird im Rahmen eines mehrstufigen und standardisierten Verfahren zur Auditierung von Innovationszentren durch den BVIZ verliehen. Im Rahmen der Evaluierung, die von unabhängigen Gutachtern durchgeführt wird, werden die Qualität der Produkte und Instrumente der Innovationszentren in den Kernbereichen Gründungs- und regionale Wirtschaftsförderung sowie Technologietransfer und Wirtschaftlichkeit geprüft. Anhand eines transparenten und einheitlichen Punktesystems wird ermittelt, ob wesentliche Zielstellungen eines Innovationszentrums verbindlich im Unternehmen verankert sind, ob das Zentrumsmanagement die entscheidenden Dienstleistungen für Existenzgründer und Jungunternehmer erbringt, ob überwiegend technologieorientierte Firmen und Existenzgründer aufgenommen und betreut werden und ob das Gründerzentrum positive Impulse für die Region setzt.

Zu Techcode Accelerator (Germany) TCAC GmbH und CFLD:

TechCode SME Services Co., Ltd. (TechCode) ist ein chinesischer Inkubator mit weltweit mehr als 15 Standorten in wichtigen Hochtechnologieregionen. In Partnerschaft mit China Fortune Land Development Co., Ltd. (CFLD) unterstützt Techcode innovative Gründungen insbesondere in den Bereichen künstliche Intelligenz, Neue Materialien, Life Sciences, Medtech und erneuerbaren Energien. Techcode steht jungen Firmen mit einem weitreichenden Mentoren-Netzwerk, Accelerator-Programmen und günstigen Büroflächen zur Seite. Darüber hinaus hilft Techcode mit der Produktlokalisierung, Partner- und Kundensuche, Finanzierung sowie bei der Erschließung nicht zuletzt des chinesischen Markts. Die strategische Partnerschaft mit CFLD ermöglicht zudem Zugriff auf ein umfangreiches Netzwerk von über 40 Hightech- und Industrieparks in China. Mit einem Jahresumsatz von mehr als 6,9 Milliarden EUR gehört CFLD nach eigenen Angaben zu den größten Real Estate Entwicklern in der VR China.

Zum BVIZ

Der BVIZ ist der Bundesverband der deutschen Innovations-, Technologie- und Gründerzentren sowie Wissenschafts- und Technologieparks. Der BVIZ wurde 1988 als “Arbeitsgemeinschaft Deutscher Technologie- und Gründerzentren” (ADT) gegründet und zählt heute über 150 Zentren als Mitglieder und vertritt darüber auch die Interessen der über 12.000 jungen Unternehmen und Startups in den Zentren. Der Verband verfolgt das Ziel, Technologietransfer und Innovation sowie Unternehmensgründungen und Unternehmensentwicklungen zu unterstützen sowie die Bedeutung und die Leistungsfähigkeit der Technologie- und Gründerzentren u. ä. und ihre Kompetenz zur Unterstützung innovativer Unternehmensgründungen weiterzuentwickeln und in der Öffentlichkeit angemessen darzustellen. Darüber hinaus vertritt der BVIZ die Interessen aller ordentlichen Mitglieder gegenüber der Regierung und Ministerien, Wirtschaftsverbänden, der Presse und anderen Interessengruppen. Dabei ist er unabhängig von Parteien und staatlichen Institutionen.

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Mompreneurs – Gründen mit Kindern

Die Gründungstätigkeit in Deutschland geht im Trend seit rund 15 Jahren zurück. Der Anteil der Existenzgründungen von Frauen ist in dieser Zeit allerdings deutlich gestiegen. Sie gehen ihre Gründungsprojekte strukturell anders an als Männer. Allerdings ist auch die Gruppe der Gründerinnen heterogen. So legen Gründerinnen ohne Kinder zum Teil deutlich andere Schwer­punkte als Gründerinnen mit Kindern – so genannte Mompreneurs. Die Eckwerte von Mompreneurs:

  • 105.000 Existenzgründungen durch Mompreneurs im Jahr 2016 entsprechen einem Anteil von 16 % an allen Gründungen.
  • Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für Mompreneurs besonders wichtig.
  • Mompreneurs liegen mit 37 Jahren im Altersdurchschnitt.
  • Mompreneurs setzen sich Grenzen bei der Arbeitszeit: Im Vollerwerb arbeiten sie im Mittel 36 Wochenstunden in der selbstständigen Tätigkeit.
  • Mompreneurs sind stark auf persönliche Dienstleistungen fokussiert und haben entsprechend häufiger einen regionalen Zielmarkt.
  • Mompreneurs gründen seltener „digital“, sind in ihrer Berufsausbildung aber auch weniger technisch orientiert.
  • Mompreneurs gründen eher größer und häufiger mit Wachstumsambitionen als andere Gründerinnen.
  • Mompreneurs nutzen Gründungsressourcen ähnlich wie andere Gründerinnen; sie wissen aber Förderkredite und BA-Zuschüsse besser zu nutzen.
  • Bei Gründungen durch Männer spielen Kinder im Vergleich zu den Mompreneurs eine weniger prominente Rolle. Mompreneurs sind häufiger gezwungen, Familie und Beruf zu vereinbaren.

Zur Studie:
Gründen mit Kindern: Mompreneurs bringen Familie und Beruf unter einen Hut  (PDF, 215 KB, nicht barrierefrei)

Quelle: https://www.kfw.de/

Schlieper mit Zukunftspreis Brandenburg ausgezeichnet

Die Schlieper für Landmaschinen GmbH aus Sonnewalde (Elbe-Elster) wurde mit dem Zukunftspreis der brandenburgischen Wirtschaftskammern ausgezeichnet.

Die Spezialisten für Landtechnik, Rasen- und Grundstückspflege aus dem Hause des amerikanischen Herstellers John Deere beeindrucken durch Leidenschaft für Landwirtschaft, gepaart mit hohem innovativem Potenzial und großem Engagement für den Nachwuchs. Lebenslanges Lernen wird bei Schlieper mit ihren rund 80 Beschäftigten gelebt. Mehr als 40 junge Frauen und Männer wurden bereits ausgebildet.

Die Inhaberinnen Ricarda und Julia Schlieper führen den Betrieb in dritter Generation und stehen als Beispiel für eine gelungene Nachfolge. In den letzten Jahren haben sie im Unternehmen umstrukturiert, Prozesse verschlankt und Kosten minimiert. Damit wurden die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt.

„Der Zukunftspreis zeigt auf beeindruckende Art und Weise, welche Innovations- und Leistungskraft in der märkischen Wirtschaft steckt“, sagte Albrecht Gerber, Wirtschaftsminister des Landes Brandenburg. „Hier werden heute Unternehmen ausgezeichnet, die mit individuellen und innovativen Produkten punkten, die Planung, Service und Produktion aus einer Hand bieten, auf Wissensaustausch und Kooperationen setzen und sich ehrenamtlich in der Region für die Region engagieren.“

Vorbild werde man nicht allein durch hohe Umsatzzahlen. Dazu gehören auch eine hohe Wertschätzung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und eine gebührende Anerkennung ihrer Leistungen – und die ist bei den heutigen Preisträgern gelebter Alltag, betonte der Minister. „Denn es sind die Beschäftigten, die den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens erst möglich machen.“

Quelle: https://www.hwk-cottbus.de/

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IceGuerilla erobert den Zukunftspreis Brandenburg

Das IbM-Projektmanagement gratuliert Herrn und Frau Schulze zum Zukunftspreis Brandenburg! Die Eismeister aus Beeskow vertreiben Ihre kreativen Eissorten über einen Onlineshop und setzen dabei auf regionale Produkte, klimaneutralen Versand und vor allem herausragende Qualität!

13.11.17: Startschuss für die Gründerwoche Deutschland

Vom 13.11.17 bis 19.11.17 finden im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche „Gründerwoche Deutschland“ zahlreiche kostenlose Veranstaltungen wie Workshops, Seminare, Unternehmensbesuche und Wettbewerbe statt. Mit dem „Special Gründerinnen“ möchte die Gründerwoche zudem dazu beitragen, noch mehr Frauen als bisher für eine Karriere als Unternehmerin zu begeistern. Die Aktionswoche „Global Entrepreneuship Week (GEW)“ findet insgesamt in 170 Ländern statt, so dass Start-ups aus Deutschland auch bei internationalen Wettbewerben und Veranstaltungen die Chance haben, internationale Kontakte zu knüpfen.

Einen Überblick über alle Veranstaltungen für Gründerinnen und Gründer finden Sie im Veranstaltungskalender der Gründerwoche.

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Die Höhle der Löwen I Open Pitch Call: 23.11.17, Berlin I Aufruf

Für die 5. Staffel der VOX-Produktion „Die Höhle der Löwen“ werden Gründerinnen und Gründer und Erfinder gesucht, die sich und ihre Idee fünf Investoren vorstellen möchten, um von diesen gefördert zu werden. Hierzu findet am 23.11.2017 in Berlin ein „Open Pitch Call“ statt, an dem sogar spontan ohne Anmeldung teilgenommen werden kann. Alle wichtigen Informationen finden Sie hier.

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4 Gründe, warum Deutschland ein besseres Startup-Ökosystem benötigt

Zwar hat sich Deutschland als Standort für Tech- und Fintech-Gründer in den vergangenen drei Jahren verbessert – hiesige Startups würden sich dennoch weitere Schritte wünschen. Ein Gastbeitrag.

Es gibt eine ganze Reihe von Indizien dafür, dass sich das deutsche Startup-Ökosystem derzeit erfolgreich entwickelt. So konnten im ersten Halbjahr des Jahres 2017 rund 2,2 Milliarden Euro an Kapital in Finanzierungsrunden eingesammelt werden – eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahreszeitraum! Ebenso gibt die Ankündigung der Bundesregierung, ab Mitte des nächsten Jahres zwei Milliarden Euro an Finanzmitteln für Startups über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bereitzustellen, berechtigten Anlass zur Hoffnung. Zudem legte der Online-Lieferdienst Delivery Hero mit einem Emissionsvolumen von 996 Millionen Euro einen äußerst erfolgreichen Börsenstart hin und wird künftig im S-DAX geführt.

Warum also sollte Deutschland Nachholbedarf unterstellt werden? Vier Gründe, die Jungunternehmer am häufigsten nennen:

Grund 1: Deutschland hat keine echte Startup-Kultur

Seit gut zehn Jahren gibt es in Deutschland ein Startup-Ökosystem.Vereinfacht gesagt versteht man darunter die Rahmenbedingungen für junge Unternehmen und deren gezielte Unterstützung durch Privatwirtschaft, öffentliche Hand und Bildungseinrichtungen. Deutschland macht definitiv Fortschritte – in jüngster Vergangenheit haben sich vor allem Berlin, Bayern, Hamburg, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Hessen erfolgreich positioniert und eine Reihe international wettbewerbsfähiger und potenter Startups hervorgebracht. Schaut man insbesondere auf Gründer mit digitalen Geschäftsmodellen, so haben die Börsengänge von Zalando oder Rocket Internet (2014) noch immer eine positive Signalwirkung auf junge Internet- und Technologie-Unternehmen. Speziell im Fintech-Bereich steigt die Akzeptanz der Verbraucher für innovative Bezahlservices, Spar- und Anlageprodukte sowie neue Modelle der Online-Kreditfinanzierung. Investoren und Wagniskapitalgeber waren in den ersten sechs Monaten dieses Jahres bereit, über 330 Millionen in Fintech-Startups zu investieren. Die Frage, die sich stellt: Sind dies nur einzelne, punktuelle Erfolge? Oder Teile eines umfassenden Plans? Gibt es beispielsweise eine systematische, institutionalisierte Zusammenarbeit zwischen multinationalen Unternehmen und Wachstumsfirmen in Deutschland? Klar ist, dass die neue Gründergeneration anerkennend auf die Startup-Ökosysteme in den USA, Großbritannien oder Tel Aviv blickt: Allein in Kalifornien werden derzeit über 65 Startups mit einer Milliarde US-Dollar oder mehr bewertet. Und im Vereinigten Königreich, allen voran London, stehen den Neugründern über 600 aktive Acceleratoren und Inkubatoren zur Seite. In Israel fördert die Regierung die Ansiedlung globaler Tech-Unternehmen. 20 Inkubatoren sind im öffentlich geförderten National Technological Incubators Programm aktiv und die Gründerkultur ist stark ausgeprägt – 1.150 Gründungen von High-Tech-Unternehmen alleine im Jahr 2015 zeugen von der Attraktivität des Ökosystems. Deutschland befindet sich mit diesen und anderen Standorten im globalen Wettbewerb um kluge Köpfe – es sollte uns daher daran gelegen sein, dass diese ihre Ideen hier verwirklichen.

Grund 2: Deutsche Startups benötigen bessere Finanzierungsmöglichkeiten

Zwar ist die Zahl abgeschlossener Finanzierungsrunden auch in unternehmerische Frühphasen (Early Stage) zuletzt leicht gestiegen – dennoch fällt es vielen aufstrebenden, jungen Unternehmen schwer, Liquidität zur Verfügung gestellt zu bekommen. Damit auskömmliche Finanzierungsmöglichkeiten außerhalb Deutschlands nicht zu einem Abwanderungsgrund werden, wäre mehr Investitionsbereitschaft seitens privater Investoren (etwa Family Offices) und institutioneller Anleger wünschenswert. Dass über eine Tochtergesellschaft der KfW ab dem Jahr 2018 eine Förderung der Startup-Investitionen von Business Angels und Wagniskapitalgebern erfolgen soll, ist sehr zu begrüßen. Ergänzend dazu lohnt sich ein Blick nach Großbritannien, wo der Gesetzgeber einerseits einen „Angel Co-Fonds“ eingerichtet hat, der speziell in unternehmerischen Frühphasen zusätzliche Mittel bereitstellt, als auch einen „Risikokapital-Katalysator-Fonds“, der diejenigen Fonds unterstützt, die hauptsächlich in Risikokapital investieren.

Grund 3: Das deutsche Steuersystem ist für Unternehmer und Investoren wenig freundlich

Einher mit den mangelnden Finanzierungstöpfen geht die Kritik, Risikokapitalgeber und Corporate Venture Fonds würden steuerlich unzureichend incentiviert. Tatsächlich ist es für Investoren in Deutschland steuerlich nur bedingt attraktiv, wenn Sie Startups finanziell unterstützen. Andere Standorte, etwa Israel, belohnen die Risikobereitschaft von Geldgebern, indem das Steuersystem Abschreibungsmöglichkeiten von Verlusten an Startup-Beteiligungen vorsieht. Leider ist das deutsche Steuerregime nicht nur auf der Investorenseite, sondern ebenso auf der Ebene der Unternehmen eher unbeweglich. Es gäbe sicherlich einige Anreizoptionen für Gründer. Ideen dazu haben es im politischen Raum jedoch in vielen Fällen über Fraktionsanträge nicht hinausgeschafft. Die Bildung einer neuen Regierung könnte im Nachgang zur jüngsten Bundestagswahl noch ein langwieriger Prozess werden. Vorstellbar wären aber schnelle Errungenschaften, beispielsweise Steuergutschriften für Innovationen und steuerlichen Förderungen von Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Ebenso wären Steuervergünstigungen für Einnahmen aus Patenten sowie steuerbegünstigte Vereinnahmungen von Veräußerungsgewinnen diskussionswürdig.

Grund 4: Kosten für Gründung und Bürokratie in Deutschland sind hoch

Deutschland punktet mit erschwinglichen Büromieten, einer weitgehend guten Verkehrs- und Infrastruktur sowie qualifizierten und mobilen Arbeitskräften. Leider belegt der aktuelle Doing Business-Report der Weltbank jedoch gleichzeitig: Die Gründung eines Unternehmens ist hierzulande kompliziert und dauert, verglichen mit anderen OECD-Staaten, lang. Deutschland rangiert daher im OECD-Vergleich nur auf Platz 114. Um sich als Startup-freundliche Wirtschaftsnation zu etablieren, sollte der Gesetzgeber regulatorische Auflagen, Kapitalanforderungen und Zulassungskosten daher überprüfen. Speziell im Fintech-Bereich ist das britische Modell als Vorlage attraktiv: Dort können Fintech-Startups zunächst in einem Testbereich (sogenannte „Regulatory Sandbox“) ihre Geschäftsmodelle testen, ohne sofort alle regulatorischen Anforderungen erfüllen zu müssen. Dieses Modell findet auch an anderen Orten der Welt Nachahmer: So hat die Regulierungsbehörde MAS in Singapur ebenfalls eine Regulatory Sandbox ins Leben gerufen.

Fazit und Ausblick

Innovativen Jungunternehmen kommt für den wirtschaftlichen Wohlstand in Deutschland eine zunehmende wichtige Rolle zu. Speziell im Fintech-Bereich hat sich zuletzt gezeigt, dass junge, kreative Köpfe neue Arbeitsplätze schaffen und Impulse für Wachstum zu setzen vermögen. Die Marktakteure in Deutschland sollten speziell auf die Finanzierungs- und Gründungsfragen dieser Newcomer eingehen und vernetze Unterstützungsangebote seitens Privatwirtschaft, öffentlicher Hand und Universitäten anbieten. Dann stehen die Chancen gut, dass es auch in Zukunft eine Zahl von Startups gibt, die sich zu erfolgreichen Mittelständlern oder gar zu sogenannten „Einhörnern“ (mit einer Marktkapitalisierung über einer Milliarde Euro) entwickeln.

 

Quelle: http://t3n.de/news

Brand-Storytelling: Warum Marken eine Geschichte erzählen müssen

Storytelling endet nicht bei Produkten und Kampagnen. Marken brauchen eine Kernbotschaft, auf die sie aufbauen können. Wir zeigen euch, wie gutes Brand-Storytelling funktioniert.

 

Schon längst geht es im Marketing um mehr als nur Slogans. Wer seine Zielgruppe wirklich begeistern und zu treuen Anhängern machen will, muss Geschichten erzählen. Geschichten berühren Menschen und schaffen Identifikationsmöglichkeiten. Doch anstatt beim Storytelling nur über die nächste Kampagne nachzudenken, sollten sich Marken auf Brand-Storytelling konzentrieren.

Die Kraft von Brand-Storytelling

Geschichten sind ein starkes Kommunikationsmittel. Sie gehen über die informative Ebene hinaus auf eine emotionale. Geschichten zu lesen, zu hören oder zu sehen sorgt für ein fühlbares Erleben des Inhaltes und für eine Identifikation mit dem Gegenstand der Geschichte.

Brand-Storytelling erlaubt es Marken und Unternehmen, auf einer tieferen Ebene mit ihrer Zielgruppe in Verbindung zu treten. Kunden haben einen immer größeren Einfluss auf ihren Medienkonsum. In Zeiten von Streaming und zeitversetztem Fernsehen wird die Toleranz gegenüber plakativer, anbiedernder Werbung immer geringer. Bloße Slogans reichen nicht mehr aus, um die Aufmerksamkeit und – noch viel wichtiger – das Engagement der Kunden zu gewinnen. Marketer müssen zu Geschichtenerzählern werden und eine Geschichte entwickeln, mit der sich Kunden identifizieren können und die für sie ein Erlebnis schafft. Eine erfolgreiche Brand-Story gibt der Zielgruppe ein umfangreiches Bild davon, wofür die Marke steht, und inspiriert zu Interaktion. Sie vermittelt eine Lebensgefühl und übersetzt die DNA einer Firma – also das, was sie im Kern ausmacht – in ein erlebbares Narrativ.

Was ist Brand-Storytelling überhaupt?

Damit aus mittelmäßigem Content wirklich gute Geschichten werden, braucht es eine Kernbotschaft, auf die alle Inhalte einer Marke abgestimmt werden. Beim Brand-Storytelling geht es also darum, das, was eine Marke ausmacht, zu einer zusammenhängenden Geschichte zu verweben. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Entstehungsgeschichte
  • Visionen und Werte
  • Kunden und Projekte
  • Ziele

Doch Brand-Storytelling ist mehr als die Summe dieser Teile. Es geht darum, eine Identität der Marke zu schaffen, die die Grundlage jeder zukünftigen Geschichte, die um ein Produkt herum gesponnen wird, bildet. Die Kerngeschichte macht aus einem Unternehmen eine Marke und ist somit Bestandteil der Corporate Identity. Dabei setzt sich diese Brand-Story jedoch aus mehr zusammen als aus dem, was du den Menschen über dich und deine Marke erzählst. Dazu gehört auch, was Kunden von deiner Marke halten und glauben, basierend auf ihren Erlebnissen mit dir und deiner Marke. Brand-Storytelling hört also nicht bei einer Über-uns-Seite und einem Image-Film auf. Es umfasst alle Signale, die von deinem Unternehmen ausgehen: in Social-Media-Posting, in Interviews, bei öffentlichen Auftritten, in Bewertungen und vielem mehr.

Mit 5 Schritten zur Brand-Story

Eine authentische und ansprechende Markengeschichte zu erzählen, ist nicht unbedingt einfach, jedoch ebenso wichtig wie eine Marktanalyse oder das Aufstellen von Personae. Diese fünf Schritte helfen dir dabei, deine Brand-Story zu entwickeln und umzusetzen.

Schritt 1: Identifiziere die Bestimmung einer Marke

Jede Geschichte beginnt mit der Vorstellung der Protagonisten. Sie bekommen eine Hintergrundgeschichte und eine Handlungsmotivation. Eine Brand-Story fängt demnach damit an, woher das Unternehmen kommt und was dessen Mission ist. Warum wurde die Marke gegründet? Was ist ihr Anspruch an sich selbst? Welche Hürden galt es auf dem Weg zur Gründung zu überwinden? Wer waren wichtige Wegbereiter und Begleiter? Das Wissen um die Wurzeln schafft (Selbst-)Vertrauen und eine Verbindung zwischen der Herkunft und dem, was das Unternehmen jetzt tut.

Schritt 2: Erkenne das Wertversprechen deiner Marke

Die Frage, warum du tust, was du tust, solltest du nicht damit beantworten, dass es deine Leidenschaft oder dein Lebensziel ist. Wenn du deine Brand-Story gut erzählst, sollte das bereits allen klar sein. Um das Wertversprechen deiner Marke zu erkennen, musst du ihre Daseinsberechtigung aufzeigen. Sicherlich gibt es andere Unternehmen, die ähnliche Produkte, Dienstleistungen oder Lösungen anbieten wie du und ebenso mit Leidenschaft an ihre Mission herangehen. Stelle heraus, was dich so einzigartig macht. Welche individuellen Überzeugungen haben zum Entstehen deiner Marke beigetragen? Was hebt deine Marke von anderen ab?

Schritt 3: Finde deine Stimme

Authentizität und Konsistenz gehören zu den wichtigsten Kriterien von gutem Brand-Storytelling. Es kommt daher nicht nur darauf an, was du erzählst, sondern auch, wie du es erzählst. Die Tonalität, mit der du deine Brand-Story erzählst, muss authentisch sein und deine Werte, deine DNA widerspiegeln und über alle Kommunikationskanäle hinweg konsistent sein. Sie muss aber auch auf deine Zielgruppe abgestimmt sein und diese auf persönliche und zugängliche Weise ansprechen. Wenn möglich, sollte Branchenjargon vermieden und durch eine verbraucherfreundliche Sprache ersetzt werden. Das macht eine Marke authentisch und menschlich und hebt sie vom Strom der Buzzword-überladenen Inhalte ab.

Schritt 4: Gestalte deine überspannende Markengeschichte

Wenn du deine Inhalte und deine Stimme gefunden hast, kannst du daraus deine Brand-Story entwickeln. Dabei solltest du dich auf die klassischen Elemente einer Erzählung konzentrieren:

  • Einleitung, steigende Handlung, Höhepunkt, fallende Handlung und Auflösung: Wo liegen die Anfänge der Marke? Was ist ihre Mission? Welche Brüche und Hindernisse galt es zu überwinden? Wie hat es die Marke letztendlich geformt?
  • eine sympathische, zugängliche Hauptfigur
  • einen Konflikt, eine Anspannung oder Ungewissheit, um das Interesse zu halten
  • ausreichend Informationen zum Verständnis, aber auch nicht zu viele Informationen, um die Neugier zu halten

Schritt 5: Übersetze deine Brand-Story in Storylines

Die Brand-Story bildet den Überbau für jedes weitere Storytelling oder Content-Marketing einer Marke. Egal, ob es um eine Produktkampagne, um Insights oder Referenzen geht: Die Brand-Story muss als grundlegende DNA stets durchschimmern. Jede Geschichte muss sich auf diese eine Kernbotschaft beziehen und mit ihr verknüpft sein. Das führt nicht nur zu einer Stärkung des Wiedererkennungswertes einer Marke, sondern erhöht auch das Vertrauen und die Identifikationskraft. Je häufiger deine Zielgruppe deine Brand-Story oder Teile davon hört, desto vertrauenswürdiger und vertrauter wird diese und desto differenzierter wird das Gefühl, das deine Marke vermittelt.

Eine unendliche Geschichte

Die Popkultur zeigt: Die besten Geschichten sind die, die nicht einfach irgendwann aufhören. Auch wenn der eigentliche vom Autor entwickelte Erzählstrang abgeschlossen ist, leben diese Geschichten fort: in Spin-Offs, Fanfictions, -filmen und -wikis. Man denke nur an den schier unendlichen Geschichtenkosmos, der sich um Harry Potter entwickelt hat.

Genauso sollte es sich mit Brand-Storys verhalten. Sie bilden das Fundament für das Vertrauen, das Kunden in eine Marke legen. Aber nur ihre persönlichen Erfahrungen können dieses Vertrauen festigen. Ruhe dich also nicht auf deiner Brand-Story aus, sondern mache sie für deine Kunden erfahrbar und erlebbar. Ermutige sie dazu, deine Geschichte weiterzuerzählen und mit ihren eigenen Erfahrungen anzureichern. Brand-Storytelling ist nicht nur die Grundlage für alle weiteren Geschichten, die Unternehmen selbst entwickeln, sondern auch für user-generated Content. Eine Brand-Story kann daher nie abgeschlossen sein, sondern sie wächst mit der Interkation mit Kunden.

Quelle: http://t3n.de

Nebenberuflich gründen: So startest Du dein Unternehmen nebenher

Viele Gründer und Freiberufler fangen erst einmal nebenberuflich mit ihrem Geschäft an. Das ist vernünftig, entbindet dich aber nicht von einigen unternehmerischen Pflichten. Darauf musst du achten.

Das Risiko, ein Unternehmen zu gründen oder dich selbständig zu machen, kannst du verringern, indem du erst einmal neben deinem bisherigen Job nebenberuflich gründest. Das setzt natürlich voraus, dass du das aufgrund deines Arbeitsvertrags überhaupt darfst. Im Zweifelsfall solltest du einfach mit deinem Vorgesetzten sprechen. Lote dabei auch aus, ob und inwiefern es zu Interessenkonflikten zwischen deinen beiden Betätigungen kommen kann, beispielsweise wenn du eine Dienstleistung anbietest, die sich mit der deines Arbeitgebers ins Gehege kommt. Arbeitsrechtlich problematisch wird es immer dann, wenn deinem Arbeitgeber eine Konkurrenz durch deine nebenberufliche Tätigkeit entsteht, du deinen Haupt- und Nebenerwerb nicht sauber trennst oder du deinen Urlaub dazu nutzt, nebenberuflich tätig zu sein. Das ist nämlich arbeitsrechtlich gesehen nicht Sinn des Erholungsurlaubs. In aller Regel wirst du deine nebenberufliche Tätigkeit zumindest bei deinem Arbeitgeber anzeigen müssen – Näheres regelt dein Anstellungsvertrag.

Gründen: Nebenberuflich anfangen liegt im Trend

Grundsätzlich gehörst du mit dem nebenberuflichen Gründen sogar zu einer Mehrheit: Lauf KfW-Gründungsmonitor gründen fast zwei Drittel aller Existenzgründer in Deutschland erst einmal nebenbei. 2016 waren es 424.000 Nebenerwerbsgründer zu 248.000 Vollerwerbsgründern. Insgesamt gab es übrigens immerhin 140.000 digitale Gründer. Während aufgrund der vergleichsweise guten Arbeitsmarktlage die Zahl der Notgründungen weiter rückläufig ist, ist die Zahl der Chancengründungen zwar ebenfalls gesunken, der Anteil an den gesamten Gründungen steigt aber.

Nebenberuflich gründen: Der erste Weg führt zum Finanzamt

Formell ist es gar nicht so schwierig, ein Unternehmen zu gründen. In jedem Fall musst du eine nicht-angestellte Betätigung dem Finanzamt mitteilen. Dieses wird dir dann eine passende Steuernummer und gegebenenfalls eine Umsatzsteuer-ID zuteilen, sofern du umsatzsteuerpflichtig bist. Das ist immer dann der Fall, wenn du über bestimmte Umsatzgrenzen hinauskommst. Diese liegen im ersten Jahr der Gründung bei 17.500 Euro, danach bei in den jeweiligen Folgejahren erwarteten 50.000 Euro. Auch das spricht übrigens dafür, erst einmal nebenberuflich zu gründen, weil du dann im Jahr der Umstellung auf die Hauptberuflichkeit nur auf diese höhere Grenze aufpassen musst.

Das Finanzamt hält hierfür einen Bogen zur steuerlichen Erfassung bereit, den du mit Bedacht ausfüllen solltest. Hier werden unter anderem deine finanziellen Einkünfte und geplante Umsätze abgefragt – Daten, die du in vielen Fällen noch gar nicht haben wirst. Gerade wenn du hier am Anfang etwas konservativ rechnest, solltest du eine entsprechende Rücklage bilden, falls du dem Luxusproblem begegnest, dass du deinen angestrebten Umsatz überschreitest. Du musst in diesem Fall natürlich dann auch die entsprechenden Steuern zahlen, dann aber erst im Rahmen der Steuererklärung im Folgejahr. Bei höheren geplanten Einkünften kann und wird das Finanzamt entsprechende Steuervorauszahlungen festsetzen – je nach Umsatz entweder vierteljährlich oder monatlich. Du solltest auf jeden Fall entsprechende Zahlungsfristen einhalten.

Auch nebenberuflich gilt: Auf Kammern und Berufsverbände achten

Neben der Anmeldung beim Finanzamt musst du dich auch bei einer entsprechenden berufsständischen Kammer oder der IHK melden, sofern deine ausgeübte Tätigkeit darunter fällt oder zumindest ein Gewerbe anmelden. Bei einigen freien Berufen ist das dagegen nicht der Fall – hier bist du, wie der Name vermuten lässt, als Freiberufler tätig. Hierunter fallen etwa Ärzte, Anwälte, Steuerberater, Journalisten, Architekten und Übersetzer (eine vollständige Liste der „Katalogberufe“). Letztendlich hängt es aber im Grenzfall davon ab, was deine vorwiegende Tätigkeit ist – Ansprechpartner hierfür ist wiederum das Finanzamt. In den meisten Umfeldern rund um die Digitalwirtschaft erfolgt die Gründung zudem über das Gewerbeamt. Auszufüllen sind auch hier entsprechende Formulare.

Dabei solltest du dich auch über die verschiedenen Rechtsformen und die damit verbundenen Rechte und Pflichten informiert haben. Wenn du es möglichst einfach willst, gehst du als Einzelunternehmer an den Start, haftest dann aber gegebenenfalls mit deinem gesamten Vermögen. Schon deswegen solltest du bei einer Gründung, auch wenn es sich „nur“ um Nebenberuflichkeit handelt, einen Gründungscoach oder Rechtsberater hinzuziehen.

Gewerbesteuerpflichtig bist du, wie der Name schon sagt, immer dann, wenn du eine Tätigkeit betreibst, die als Gewerbe eingestuft wird, also eben nicht freiberuflich ist. Auch hier gelten bestimmte Ausnahmen und Regeln. So muss die Erwirtschaftung von Gewinnen angestrebt werden. Außerdem gibt es einen Freibetrag für Personengesellschaften in Höhe von 24.500 Euro.

Warum das Versicherungsthema als nebenberuflicher Gründer deutlich einfacher ist und wie du mit der Buchhaltung klar kommst …

Quelle und ganzer Artikel: http://t3n.de